Deutsche Schwertlilie 'Doll Ribbons' - Iris germanica 'Doll Ribbons' Iris germanica 'Doll Ribbons'
Artikelnummer: 130258Detaillierte Produktbeschreibung
Deutsche Schwertlilie 'Doll Ribbons' - Iris germanica 'Doll Ribbons' ist eine Sorte der hohen Bartiris, die von Barry Blythe in Australien gezüchtet und zu Beginn des 21. Jahrhunderts eingeführt wurde. Sie gehört zu den Sorten, die vor allem für ihre ungewöhnliche Kombination aus zarten Pastellfarben geschätzt werden. Die Pflanze bildet dichte Horste aus schwertförmigen, graugrünen Blättern mit einer Höhe von etwa 50–60 cm. Zur Blütezeit erreichen die stabilen Stiele eine Höhe von 85–95 cm. Die großen Blüten besitzen deutlich gewellte Blütenblätter. Die oberen Blütenblätter weisen einen hellrosafarbenen bis cremrosa Ton auf, während die unteren Blütenblätter in Aprikosen- und Lachstöne mit einem zarten Korallenstich übergehen. Der gelborangefarbene Bart bildet einen attraktiven Kontrast. Die Blüten sind leicht duftend und blühen nacheinander von Ende Mai bis Juni. Dank ihrer zarten Färbung lässt sich die Sorte hervorragend mit Lavendel, Salbei, Steppen-Salbei, Pfingstrosen, Gypsophila oder Ziergräsern kombinieren. Sie glänzt in romantischen Gärten, ländlichen Pflanzungen und modernen Staudenkompositionen. Die Blüten eignen sich hervorragend als Schnittblumen und halten in der Vase mehrere Tage. Die Pflanze ist zudem attraktiv für Bienen und andere Bestäuberinsekten.
Kultivierung: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.
Autor: Jana | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Schwertlilien |
|---|---|
| EAN: | 2284900457869 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Weiß, lila |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 25/FP/0072 D: NL |
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