Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' Iris germanica 'Flirtatious'

Artikelnummer: 134235
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Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' zählt zu den Bartiris aus alter Kreuzung. Als Elternarten werden Iris pallida und Iris variegata genannt. Eingeführt wurde die Sorte 1990 vom Züchter Willott. Sie bildet einen fächerförmigen Horst aus mittelgrünen, 35–55 cm langen Blättern, der ausgewachsen 40–60 cm breit wird. Im späten Frühjahr erscheinen etwa 60 cm hohe Blütenstiele. Im Mai und Juni öffnen sich 10–12 cm große Blüten in Lachstönen mit orangefarbenem Bart. Der Duft ist zart, die Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht. Die Pflanze eignet sich für den Vordergrund von Beeten, für Wegränder und Mauern und harmoniert mit Lavendel, Salbei und Gräsern. In der Vase blühen die Knospen nach und nach auf.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Deutsche Schwertlilie 'Flirtatious' - die Sorte zählt zu den Bartiris, die durch alte Kreuzungen im Balkanraum entstanden sind. Als Elternarten werden Iris pallida und Iris variegata genannt. Die Sorte 'Flirtatious' wurde 1990 vom Züchter Willott in den Handel gebracht. Sie bildet einen dichten, fächerförmigen Horst aus schwertförmigen, mittelgrünen Blättern von etwa 35–55 cm Länge, der ausgewachsen meist 40–60 cm breit wird. Im späten Frühjahr wachsen kräftige, unverzweigte bis wenig verzweigte Blütenstiele von rund 60 cm Höhe. Im Mai und Juni öffnen sich nacheinander große Blüten mit einem Durchmesser von etwa 10–12 cm. An einem Stiel entfalten sich oft mehrere Knospen in aufeinanderfolgenden Wellen. Die inneren Blütenblätter (Dome) sind lachsrosa, die äußeren Blütenblätter (Hängeblätter) hell lachsfarben und gehen in der Mitte in einen orangefarbenen Bart über, der die Blütenform betont. Der Duft ist zart und kommt bei warmem Wetter am besten zur Geltung. Die Blüten werden von Bienen und Hummeln besucht. In Pflanzungen findet sie ihren Platz im Vordergrund von Staudenbeeten, an Wegen und an Natursteinmauern, wo die Zeichnung der Blütenhülle besonders zur Geltung kommt. Gut harmoniert sie mit Lavendel, Salbei, Storchschnabel und Ziergräsern, die die senkrechte Linie der Blätter unterstreichen. Die geschnittenen Stiele werden für Gestecke und Sträuße verwendet, in der Vase blühen die einzelnen Blüten nach und nach auf.

Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne, an geschützten Standorten und in wärmerem Kleinklima. Bei rhizombildenden Schwertlilien vom Typ Iris × germanica sind ein durchlässiger Boden und eine gute Drainage entscheidend, winterliche Staunässe fördert Rhizomfäule. Geeignet ist lehmig-sandiger bis kiesiger Boden mit einem pH-Wert von 6,5–7,5. Feuchtigkeitsliebendere Schwertlilien wie Iris sibirica vertragen auch einen pH-Wert von etwa 5,5–6,5 und ein gleichmäßig feuchtes Beet. Bei trockenheitsliebenden Typen wird nur während des Anwachsens und bei längerer Trockenheit sparsam gegossen, bei feuchtigkeitsliebenden Arten ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte ohne Vernässung wichtig. Die Düngung fällt mäßig aus, im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein Dünger mit höherem Kalium- und Phosphoranteil, ein Stickstoffüberschuss fördert das Blattwachstum auf Kosten der Blüte. Nach der Blüte werden die Blütenstiele an der Basis entfernt, die Blätter bleiben bis zum Herbst stehen und werden dann auf 10–15 cm eingekürzt. Die Wahl des Mulchs richtet sich nach der Gruppe: Bei rhizombildenden Schwertlilien ist mineralischer Kies besser geeignet, organischer Mulch über den Rhizomen hält Feuchtigkeit zurück. Bei der Pflanzung muss die Oberseite des fleischigen Rhizoms bündig mit der Bodenoberfläche abschließen. Rhizome werden meist von Juli bis September gepflanzt, alternativ im März und April, zwiebelbildende Schwertlilien werden von September bis Oktober gesetzt. Die Blütezeit fällt in der Regel in den Mai und Juni, bei remontierenden Sorten kann ein Teil der Blüten auch im August und September erscheinen. Die Frosthärte liegt je nach Gruppe meist etwa zwischen -20 und -35 °C, empfindlicher wirkt die Kombination aus Frost und Nässe. Im Kübel werden ein mineralischeres Substrat, eine kräftige Drainageschicht und ein Winterschutz gegen Regen verwendet. Für Einsteiger empfiehlt sich das Teilen der Horste alle 3–4 Jahre und ein großzügigerer Pflanzabstand von 30–45 cm. Die häufigsten Probleme sind Blattfleckenkrankheiten und Rhizomfäule, unter den Schädlingen Blattläuse und Thripse, im Frühjahr außerdem Nacktschnecken.

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen

 Autor: Nikol | Revision: 14.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schwertlilien
EAN: 2284900488702
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blütenfarbe: Orange, Lachs
Blütezeit: Mai, Juni
Verpackung: Rhizom
Plant Passport: A: Iris B: CZ-4282 C: 26/FP/0017 D: NL

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