Deutsche Schwertlilie 'Gnu Rayz' - Iris germanica 'Gnu Rayz' Iris germanica 'Gnu Rayz'
Artikelnummer: 125168Detaillierte Produktbeschreibung
Iris germanica 'Gnu Rayz' – ein attraktiver Bartiris-Kultivar, der zu den niedrigen bis mittelhohen Schwertlilien zählt. Dieser Kultivar ist das Ergebnis moderner Züchtung, die auf ungewöhnliche Farbkombinationen und eine verlängerte Blütezeit setzt. Die Pflanze bildet dichte Horste aus schwertförmigen, grau- bis blaugrünen Blättern mit einer Breite von 2–4 cm. Zur Blütezeit erreicht sie eine Höhe von etwa 50–60 cm und eine Breite von 40–50 cm. Besondere Aufmerksamkeit erregen die Blüten mit einem cremegelben bis grünlich-gelben Untergrund, einer markanten purpurnen Aderung und purpurfarben gerandeten Blütenblättern. Der charakteristische Bart ist helllavendelfarben mit einem zarten orangefarbenen Einschlag. Der Kultivar blüht von Ende Mai bis Juni und kann unter günstigen Bedingungen im August bis September eine zweite Blütewelle bilden. Die Blüten sind leicht duftend und eignen sich auch hervorragend als Schnittblumen. In Gartenkompositionen harmoniert sie wunderbar mit Lavendel, Steppensalbei, Salbei, Storchschnabel oder Ziergräsern. Bienen und andere Bestäuber besuchen die Blüten besonders an warmen, sonnigen Tagen. Die Pflanze ist bei Verzehr giftig, und die Rhizome können bei empfindlichen Personen Hautreizungen hervorrufen.
Kultivierung: Deutsche Schwertlilien stammen aus den Regionen Süd- und Südosteuropas, wo sie an sonnigen Hängen und in gut durchlässigen Böden wachsen. Genau diese Bedingungen sind auch in den Gärten Mitteleuropas ideal für sie. Die Pflanze gedeiht an einem vollsonnigen Standort, an dem sie die reichste Blüte und die beste Ausfärbung der Blüten erreicht. Im Halbschatten überlebt sie zwar, blüht jedoch weniger und bildet lockerere Horste. Ideal ist ein leichter bis mittelschwerer, gut durchlässiger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert im Bereich von etwa 6,5–8. Eine gute Drainage ist wichtig, da lang anhaltende Staunässe die häufigste Ursache für Rhizomfäule ist. Bei der Pflanzung werden die Rhizome flach eingesetzt, sodass ihr oberer Teil teilweise über der Bodenoberfläche bleibt und von der Sonne erwärmt werden kann. Die geeignete Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder Ende des Sommers und Anfang des Herbstes von August bis Oktober. Nach dem Anwurzeln weist die Pflanze eine gute Widerstandsfähigkeit gegen kurzzeitige Trockenheit auf und benötigt nur gelegentliches Gießen während langanhaltender sommerlicher Trockenperioden. Eine sparsame Düngung wird empfohlen, vorzugsweise mit Düngemitteln mit niedrigem Stickstoffgehalt und einem höheren Anteil an Phosphor und Kalium, welche die Blütenbildung und das Ausreifen der Gewebe fördern. Nach der Blüte werden die Blütenstiele entfernt, während die Blätter bis zum Herbst an der Pflanze bleiben. Etwa alle 3–5 Jahre ist es ratsam, die Horste zu teilen und zu verjüngen, um eine regelmäßige Blüte zu fördern. Die Schwertlilie ist voll frosthart und verträgt problemlos Wintertemperaturen um −30 °C, weshalb sie keinen Winterschutz benötigt. In Gefäßen ist eine Kultur in tieferen Containern mit einem sehr durchlässigen Substrat und einer Drainageschicht möglich. Zu den häufigsten Problemen gehören Rhizomfäule durch übermäßige Feuchtigkeit oder vereinzelt die Beschädigung junger Blätter durch Schnecken. Der empfohlene Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 35–40 cm, was etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Unter diesen Bedingungen bildet sie innerhalb weniger Jahre eindrucksvolle, reich blühende Horste, die zu den Schmuckstücken des Frühlingsgartens gehören.
Autor: Jana | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden & Steingarten |
|---|---|
| EAN: | 2284900414961 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Iris B: CZ-4282 C: 24/FP/0015 D: NL |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
