Drehkiefer 'Taylor's Sunburst' Pinus contorta 'Taylor´s Sunburst'

Artikelnummer: 720122 95789 Variante wählen
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Goldgelber Frühjahrsaustrieb und rote Zapfen, schmale Form für kleine Gärten. Die Drehkiefer Pinus contorta 'Taylor's Sunburst' wächst kompakt, mit jährlichen Zuwächsen von etwa 15–20 cm. Mit 10 Jahren erreicht sie meist etwa 1,8–2,0 m Höhe und 0,6–1,0 m Breite. Im Sommer sind die Nadeln dunkelgrün, im Frühjahr färben sich die neuen „Kerzen“ jedoch in gelbe Töne und behalten diese Farbe mehrere Wochen lang. An den Trieben erscheinen häufig kleine rote Zapfen. Bevorzugt werden volle Sonne und ein gut durchlässiger Boden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert, nach dem Einwurzeln wird auch Trockenheit vertragen. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa -30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Drehkiefer 'Taylor's Sunburst' - immergrüne Sorte der Drehkiefer (Lodgepole Pine), selektiert in den Gebirgslagen Colorados. Die Auslese wird mit Allan Taylor in Verbindung gebracht, der die Pflanze in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts in den Rocky Mountains fand. Der Wuchs ist aufrecht und schmal, mit eher lockerer Verzweigung, sodass sie sich auch dort bewährt, wo ein vertikaler Akzent ohne große Breite gewünscht ist. Mit 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 2 m. Die jährlichen Zuwächse betragen je nach Kulturbedingungen 15 - 20 cm. Die dunkelgrünen Nadeln bilden einen ruhigen Hintergrund für das Frühjahrsschauspiel: Der Austrieb färbt sich in kräftig gelbe bis buttergelbe Töne und geht allmählich in Hellgrün über. Die Färbung hält 3 - 4 Monate an und lässt die ganze Pflanze regelrecht leuchten. Verstärkt wird der Effekt durch kleine kirschrote männliche Blütenzapfen und später auch kleine Zapfen. Nadeltextur und Farbkontrast kommen in Kombination mit Steinen, Kies und niedrigen Stauden gut zur Geltung, ebenso neben blaunadeligen Koniferen, Wacholder und Gräsern.

Drehkiefer - Kiefer, die eine Höhe von bis zu 18 m erreicht. In der Jugend wächst sie verhältnismäßig rasch und behält eine pyramidale Form. Später verlangsamt sich das Wachstum und der Baum bildet eine unregelmäßige Krone. Die Nadeln stehen zu zweit, gelegentlich auch zu dritt in Büscheln und sind leicht gedreht. Sie sind grün bis hellgrün und etwa 7 cm lang. Zapfen erscheinen etwa ab einem Pflanzenalter von fünf bis sieben Jahren. Die weiblichen Blütenzapfen sind rotpurpurn und bilden sich vor allem im oberen Kronenbereich. Sie sind 10 - 12 mm lang und färben sich beim Reifen allmählich hellgrün bis braun. Die Borke ist am ausgewachsenen Baum rotbraun und rissig.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten in schwerem Boden Nadelschütte und Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün, Hellgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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