Dreilappige Papau 'Overleese' Asimina triloba 'Overleese'

Artikelnummer: 87506 87507 Variante wählen
91,90 € / St 161,90 € / St ab 91,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft Ausverkauft Variante wählen
Variante
Lieferoptionen

Große Früchte und Ernte Ende September/Anfang Oktober. Die Asimina hat ein cremefarben-gelbes Fruchtfleisch. Asimina triloba 'Overleese' gehört zu den bewährten Sorten mit einem guten Verhältnis von Fruchtfleisch zu Kernen und einer feinen Konsistenz. Sie bildet einen kleineren Baum mit auffälligen Blättern, blüht im Frühling mit weinrot-braunen Blüten und das Laub vergilbt im Herbst. Sie gedeiht am besten an einem windgeschützten sonnigen Standort, in humosem Boden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit. Für die Ernte ist eine zweite Sorte als Bestäuber erforderlich, die Früchte eignen sich auch zum Einfrieren des Fruchtfleisches. Die Früchte enthalten natürlicherweise Vitamin C, Carotinoide und Ballaststoffe, die Kerne werden nicht verzehrt.

 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Judasbaum 'Overleese' - wurde 1950 in Indiana (USA) aus einem Wildbaum ausgewählt und wird seit langem als stabile Wahl für Gärten empfohlen. Er bildet einen kleineren Baum mit einer ausladenderen Krone, normalerweise etwa 4–6 m hoch und 3–5 m breit. Die Blätter sind breit, länglich, oft 20–30 cm lang, im Sommer tiefgrün und färben sich im Herbst zu einem satteren Gelb. Die Blüten erscheinen vor dem vollen Laubaustrieb, normalerweise im Mai, sind einzeln, glockenförmig, mit sechs Blütenblättern und dunkelpurpurner bis weinroter Färbung. Die Blüten ziehen hauptsächlich Fliegen und Käfer an, daher ist für eine gute Fruchtbildung die Anwesenheit einer weiteren Sorte und ein geeignetes Mikroklima ohne lang anhaltend kalten Frühling wichtig. Die Früchte reifen später als bei frühen Sorten, meist von Ende September bis Oktober. Die Schale ist meist grünlich-gelb bis gelb und das Fruchtfleisch cremig-gelb, puddingartig, mit angenehmer Süße. Der Geschmack erinnert bei voller Reife an Banane mit einem Hauch von Mango und Vanille. In der Küche wird er frisch, für Cremes, Eis und Smoothies verwendet, nach dem Entfernen der Kerne auch zum Backen. Die Früchte enthalten natürlicherweise Vitamin C, Carotinoide und Ballaststoffe, die Kerne werden nicht verzehrt. Die Pflanze beginnt ab dem 3. bis 4. Jahr Früchte zu tragen.

Anbau: Benötigt ein warmes Mikroklima, volle Sonne und Windschutz, wo es keinen kalten Winden und späten Frösten ausgesetzt ist. Junge Pflanzen vertragen in unseren Verhältnissen die ersten 2–3 Jahre lichten Halbschatten besser, da die Frühlingssonne und der Wind Blätter und Wurzelballen austrocknen können. Ein geschützter Standort an einer Wand oder im Windschatten von Sträuchern mit Mulch zur Stabilisierung der Bodenfeuchtigkeit und Temperatur ist vorteilhaft. Der Boden sollte tiefgründig, humos und nährstoffreich, gleichmäßig feucht, aber gut durchlässig sein; in schweren Lehmböden ist eine Drainage angebracht. Der empfohlene pH-Wert liegt zwischen leicht sauer und neutral, etwa 5,5–7,0. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und in Trockenperioden entscheidend; die Art ist eher empfindlich gegenüber Austrocknung, Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. In den ersten Saisons bewährt sich eine regelmäßige Feuchtigkeitskontrolle, da feinere Wurzeln junger Pflanzen schneller auf Austrocknung reagieren als bei ausgewachsenen Bäumen. Die Düngung ist eher sparsam, im Frühjahr Kompost oder ein ausgewogener Obstbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsmaßnahmen der Krone. Laub- oder Rindenmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln im Winter; bei jungen Pflanzungen ist eine dickere Schicht und der Schutz des Stammes vor Verbiss ratsam. Die Blüte erfolgt meist Ende April bis Mai, die Ernte je nach Sorte und Standort September–Oktober; die Früchte werden bei Reife geerntet. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen wird mit etwa -25°C angegeben; junge Pflanzungen schätzen die ersten 1–2 Winter eine stärkere Mulchschicht und einen Standort ohne winterliche Vernässung. Für eine zuverlässige Bestäubung bewährt sich die Pflanzung zweier verschiedener Sorten; die Abstände zwischen den Bäumen betragen etwa 3–4 m. Die Kultur im Kübel ist nur in einem tiefen Container mit durchlässigem Substrat und Bewässerung ohne stehendes Wasser möglich; im Winter helfen Isolierung des Kübels und Windschutz, damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Krankheiten und Schädlinge sind eher Randerscheinungen; gelegentlich treten Blattläuse auf, Blattschäden durch Wind oder Verbiss durch Wildtiere und geringer Fruchtansatz bei kühlem Frühjahr. Bei geringer Bestäuberaktivität kann der Ertrag durch manuelles Übertragen von Pollen zwischen zwei Sorten mit einem feinen Pinsel gesteigert werden.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 11.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr, 600 und mehr
Blütezeit: Mai
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL
Plant Passport 2: A: Asimina B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle