Dreispitzige Jungfernrebe Parthenocissus tricuspidata
Artikelnummer: 57382Produktdetailbeschreibung
Dreispitzige Jungfernrebe - sommergrüne, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Weinrebengewächse, beheimatet in Ostasien (China, Korea, Japan). Nach Europa gelangte sie im 19. Jahrhundert und wurde für ihre Fähigkeit bekannt, sich mit kleinen, in Haftscheiben endenden Ranken am Untergrund festzuhalten. So entsteht selbst auf glattem Mauerwerk ein geschlossener Bewuchs. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie meist 10–20 m, bei regelmäßigem Formschnitt lässt sie sich als kompakte Begrünung von etwa 5–10 m Breite halten. Die Blätter sind überwiegend einfach, dreilappig, 5–20 cm groß, oberseits glänzend, im Sommer dunkelgrün und im Herbst in Rot- und Weinrottöne übergehend. Von Juni bis Juli erscheinen kleine grünliche Blüten in Rispen, die bestäubende Insekten anlocken. Es folgen dunkelblaue bis schwarze Beeren, die meist erst nach dem Laubfall auffallen und nicht zum Verzehr bestimmt sind. Beim Umgang mit der Pflanze kann der Saft bei empfindlichen Personen Hautreizungen hervorrufen. Im Garten eignet sie sich für Fassaden, Stützmauern, Pergolen und auch für ältere Bäume als saisonaler Vorhang. Gut kombinieren lässt sie sich mit Blauregen oder Waldreben, wobei die Jungfernrebe den grünen Hintergrund bildet und die blühende Kletterpflanze für Blüten sorgt.
Anbau: Die Pflanze ist hinsichtlich der Lichtverhältnisse sehr tolerant - sie gedeiht in voller Sonne, im Halbschatten und auch im leichten Schatten. In voller Sonne zeigt sie die intensivste Herbstfärbung, im Schatten fällt die Färbung etwas schwächer aus, das Wachstum bleibt jedoch zuverlässig. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichterer, gut durchlässiger, humoser Boden mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5, sie passt sich aber auch an ärmere Standorte an. Nur dauerhafte Staunässe wird nicht vertragen. Eine Mulchschicht aus Hackschnitzeln oder Rinde hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Gießen ist vor allem in den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung wichtig, bis die Pflanze gut eingewurzelt ist. Danach ist die Dreispitzige Jungfernrebe sehr trockenheitsverträglich und kommt auch mit schwierigeren Bedingungen zurecht, bei extremer Hitze ist zusätzliches Wasser jedoch willkommen. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich — eine Kompostgabe im Frühjahr genügt. Zu viel Stickstoff ist ungünstig, da er übermäßiges Wachstum auf Kosten der natürlichen Widerstandskraft und der Herbstfärbung fördert. Die Pflanze ist voll winterhart, meist bis –25 °C und darunter, und eignet sich daher auch für kältere Regionen. Sie gehört zu den gegenüber Krankheiten und Schädlingen sehr widerstandsfähigen Kletterpflanzen, Probleme treten selbst an städtischen Standorten kaum auf. Junge Pflanzen können gelegentlich von Blattläusen befallen werden, was jedoch kein ernstes Risiko darstellt. Der Rückschnitt ist völlig unkompliziert und kann jederzeit während der Vegetationszeit erfolgen, wenn Triebe zu lang werden oder in unerwünschte Bereiche wachsen. Die Pflanze regeneriert hervorragend und verträgt auch einen kräftigeren Rückschnitt. Zu beachten ist, dass die Haftscheiben sehr fest an Fassaden haften, weshalb eine Verwendung auf neuem oder frisch gestrichenem Putz ungeeignet ist. An stabilen Mauern, Pergolen oder Rankgittern bildet sie dagegen einen dichten, attraktiven Bewuchs.
Autor: Nikol | Revision: 5.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Rot, Wein |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Parthenocissus B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ |
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