Echte Feige 'Black Royal' Ficus carica 'Black Royal'

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Attraktive mediterrane Sorte mit schwarzen Feigen und großem Ertrag. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum von 2–5 m Höhe mit ausladender Krone und großen Blättern. Die Früchte sind groß, dunkelblau bis schwarz, mit bernsteinfarbenem bis rosafarbenem, süßem und saftigem Fruchtfleisch. Sie reifen von September bis Oktober und schmecken am besten, wenn sie weich sind und sich nach unten neigen. Sie eignen sich zum Frischverzehr, für Desserts und herzhafte Gerichte, für Konfitüren oder zum Trocknen. Sie enthalten Ballaststoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien. Die Sorte fruchtet ohne Bestäubung, ist mäßig frosthart und treibt nach Frostschäden wieder aus. Insgesamt handelt es sich um eine anspruchslose, starkwüchsige und ertragreiche Sorte.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echte Feige 'Black Royal' - attraktive Sorte aus der Gruppe der traditionellen mediterranen schwarzen Feigen. Sie wächst als laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum von meist zwei bis fünf Metern Höhe, mit ausladender Krone und großen, dekorativen Blättern. Die Früchte sind verhältnismäßig groß, außen dunkelblau bis fast schwarz, das Fruchtfleisch zeigt einen bernsteinfarbenen bis rosafarbenen Ton und ist in voller Reife sehr süß, saftig und aromatisch mit honigartigen und leicht fruchtigen Noten. Sie reifen je nach Sommerverlauf überwiegend im September und Oktober und sind dann am besten, wenn sie weich sind und sich leicht nach unten neigen, was die volle Reife anzeigt. In der Küche eignen sich die Früchte zum Frischverzehr, für Obstsalate, Desserts, zu Joghurt oder in Müsli und Brei und passen hervorragend auch zu herzhaften Gerichten, vor allem zu Käse, luftgetrocknetem Fleisch und Nüssen. Sie lassen sich ebenso zu Konfitüren und Marmeladen verarbeiten oder trocknen. Wie andere Feigen enthalten sie verdauungsfördernde Ballaststoffe, außerdem Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamine der B-Gruppe sowie zahlreiche Antioxidantien. In der traditionellen Heilkunde werden sie für ihre verdauungsfördernde und leicht abführende Wirkung geschätzt, sie sind jedoch kein Heilmittel, sondern ein ernährungsphysiologisch wertvolles Lebensmittel. Die Sorte gehört zu den Feigen, die Früchte ohne Bestäubung bilden, sodass die Feigenwespe nicht erforderlich ist. Die Frosthärte ist mittel, unter mitteleuropäischen Bedingungen ist ein Winterschutz von Vorteil, doch selbst nach Frostschäden treibt die Pflanze aus der Wurzel wieder aus und fruchtet am neuen Holz. Insgesamt handelt es sich um eine anspruchslose, starkwüchsige und gesunde Sorte, die an einem geeigneten Standort regelmäßig reiche Ernten dunkler, sehr wohlschmeckender Früchte liefert.

Anbau: Feigen benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, ideal vor einer Südwand. Sie bevorzugen einen leichten, gut durchlässigen Boden mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6–7,5. In den ersten drei Jahren empfiehlt sich die Kultur als Kübelpflanze, die im Winter in einem kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C untergebracht wird. Die Gefäße werden schrittweise von 10–15 Litern bis zu 40–70 Litern für einen ausgewachsenen Baum vergrößert. Gegossen wird mäßig, mit Abtrocknen zwischen den einzelnen Wassergaben, da Staunässe Blattfall und Wurzelfäule verursacht, im Sommer ist jedoch eine regelmäßige, gleichmäßige Wasserversorgung nötig, damit die Früchte nicht aufplatzen. Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Temperatur auszugleichen, bei Feigen bewähren sich vor allem Holzhäcksel oder Grasschnitt. Feigen vertragen Trockenheit gut und kommen nach dem Einwurzeln im Boden auch mehrere Wochen ohne Regen aus. Gedüngt wird im Frühjahr mit Kompost oder von Mai bis Juli mit einem kaliumbetonten Dünger, ohne Stickstoffüberschuss. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr – schwache, erfrorene und sich kreuzende Triebe werden entfernt und eine offene Krone mit einigen Leitästen erhalten. Die Frosthärte liegt bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kühleren Regionen ein Winterschutz notwendig, vor allem bei jungen Pflanzen. Feigen leiden im Allgemeinen kaum unter Krankheiten, am häufigsten treten Echter Mehltau oder bei trockener Luft Schädlinge auf, insgesamt handelt es sich jedoch um ein sehr widerstandsfähiges und anspruchsloses Gehölz.

Autor: Kamila | Revision: 16.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Feigenbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 200 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr
Fruchtfarbe: Schwarz, Blau
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: wurzelnackte Pflanze oder Container
Plant Passport: A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0118 D: CZ

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