Echte Feige 'Noir de Bellone' Ficus carica 'Noir de Bellone'
Artikelnummer: 135225Produktdetailbeschreibung
Echte Feige 'Noir de Bellone' - die Sorte 'Noir de Bellone' wird in europäischen Katalogen auch unter den Namen 'Noire de Bellone' oder 'Sultane' geführt und zählt zu den früheren Sorten, die unter günstigen Bedingungen zwei Erntewellen ansetzen können. Sie bildet einen ausladenden, natürlich strauchförmigen Habitus und erreicht in einem warmen Beet 2,5–4 m Höhe bei ähnlicher Breite, im Kübel bleibt sie meist niedriger. Die Blätter sind handförmig gelappt, 3–5-lappig, oft 15–25 cm breit, mit gröberer Textur, die im Sommer angenehmen Schatten spendet. Die Blüten sind winzig und im Inneren des Blütenstands verborgen, daher sind sie in der Praxis kaum zu sehen. Bei dieser Sorte entwickeln sich die Früchte üblicherweise ohne Befruchtung. Die Feigen sind mittelgroß, violettschwarz bis schwarz, mit rotem bis karminrotem Fruchtfleisch, werden bei der Reife weich und die Schale kann fein aufplatzen. Der Geschmack ist ausgeprägt süß mit fruchtigem Nachklang, daher eignen sie sich zum Frischverzehr, zum Trocknen sowie für Marmeladen, Saucen und Desserts. Feigen enthalten von Natur aus Ballaststoffe und Mineralstoffe, typischerweise Kalium. Der Milchsaft aus Blättern und Zweigen kann empfindliche Haut reizen, nach der Arbeit mit der Pflanze empfiehlt sich das Händewaschen.
Anbau: Feigen benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, ideal an einer Südwand. Sie bevorzugen einen leichten, gut durchlässigen Boden mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 6–7,5. In den ersten drei Jahren werden sie am besten mobil kultiviert, also im Kübel, der im Winter in einem kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C aufgestellt wird. Die Gefäße werden schrittweise von 10–15 Litern bis zu 40–70 Litern für ein ausgewachsenes Bäumchen vergrößert. Gegossen wird mäßig, mit Abtrocknen zwischen den einzelnen Wassergaben, da Staunässe Blattfall und Wurzelfäule verursacht. Im Sommer ist jedoch eine regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung nötig, damit die Früchte nicht aufplatzen. Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Temperatur zu stabilisieren, bei Feigen bewähren sich Holzhäcksel oder Rasenschnitt am besten. Feigen vertragen Trockenheit gut und kommen nach dem Einwurzeln im Boden auch mehrere Wochen ohne Regen aus. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit Kompost oder von Mai bis Juli mit einem kaliumbetonten Dünger, ohne Stickstoffüberschuss. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr – schwache, erfrorene und sich kreuzende Triebe werden entfernt und eine offene Krone mit einigen Hauptästen wird erhalten. Die Frosthärte liegt bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kälteren Regionen ein Winterschutz notwendig, vor allem bei jungen Pflanzen. Feigen leiden im Allgemeinen kaum unter Krankheiten, am häufigsten treten Echter Mehltau oder Schädlinge bei zu trockener Luft auf, insgesamt handelt es sich jedoch um ein sehr robustes und anspruchsloses Gehölz.
Autor: Nikol | Revision: 11.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Feigenbäume |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250, 300 und mehr |
| Fruchtfarbe: | Schwarz, Dunkelviolett |
| Ernte-/Reifedatum: | August, September, Oktober |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Selbstbestäubend |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0029 D: IT |
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