Echte Feige 'Rouge de Bordeaux' Ficus carica 'Rouge de Bordeaux'

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Sehr alte, geschätzte französische Sorte aus Bordeaux mit köstlichen dunklen Früchten. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum von 2–3 m Höhe mit kompaktem, gut verzweigtem Wuchs. Die mittelgroßen bis größeren Früchte sind tiefviolett bis schwarz, mit süßem, saftigem und aromatischem rotem Fruchtfleisch von ausgeprägtem Dessertgeschmack. Die Reife erstreckt sich von Ende August bis September, oft bis in den Oktober. Hervorragend zum Frischverzehr und für Marmeladen. Die Sorte fruchtet ohne Bestäubung, ist mäßig frosthart und benötigt einen trockenen, sonnigen Standort.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echte Feige 'Rouge de Bordeaux' - sehr alte und hoch geschätzte französische Sorte aus der Region Bordeaux, wo sie seit Generationen wegen ihrer außergewöhnlich wohlschmeckenden dunklen Früchte angebaut wird. Sie zählt zu den hochwertigen Dessertfeigen mit reichem Duft und regelmäßigem Ertrag. Sie wächst als mittelstark wachsender, laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, meist zwei bis drei Meter hoch, mit gut verzweigtem, recht kompaktem Wuchs und großen gelappten Blättern. Dank des festen, gut ausreifenden Holzes ist die Pflanze vergleichsweise robust und gedeiht in wärmeren Lagen Mitteleuropas zuverlässig. Die Früchte sind mittelgroß bis größer, regelmäßig birnenförmig oder leicht rundlich, mit tiefvioletter bis fast schwarzer Schale, die bei voller Reife eine matte, dunkle Oberfläche erhält. Das Fruchtfleisch ist kräftig rot, sehr süß, saftig und aromatisch, mit vollem, reichem Dessertgeschmack. Die Sorte gehört zu den Feigen mit ausgeprägt süßem, honigartig-fruchtigem Charakter und eher fester Konsistenz des Fruchtfleisches. Die Reife beginnt meist Ende August und dauert bis September, unter günstigen Bedingungen bis in den Oktober. In der Küche überzeugt sie vor allem frisch, da ihr reiches Aroma unmittelbar nach der Ernte am besten zur Geltung kommt. Sie eignet sich zudem hervorragend für Salate, Desserts, Kuchen, zu Käse, in Joghurt oder für edle Marmeladen. Das rote Fruchtfleisch ergibt bei der Verarbeitung eine sehr attraktive Farbe. Die Früchte enthalten Ballaststoffe, natürlichen Zucker, Mineralstoffe und Antioxidantien und sind damit eine nährstoffreiche Ergänzung einer abwechslungsreichen Ernährung. Die Sorte fruchtet ohne Bestäubung durch die Feigenwespe. Die Frosthärte ist mittel – an geschützten Standorten in Mitteleuropa überwintert sie oft gut, in kälteren Regionen empfiehlt sich ein Winterschutz. Krankheiten treten kaum auf, sofern die Pflanze nicht in schwerem, dauerhaft vernässtem Boden steht.

Anbau: Feigen benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, idealerweise an einer Südwand. Ideal ist ein leichter, gut durchlässiger Boden mit Drainage und einem pH-Wert um 6–7,5. In den ersten drei Jahren empfiehlt sich die Kultur als mobile Pflanze im Kübel, der im Winter in einem kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C aufgestellt wird. Die Gefäßgröße wird schrittweise von 10–15 Litern bis auf 40–70 Liter für ein ausgewachsenes Bäumchen erhöht. Gegossen wird mäßig, mit Abtrocknen zwischen den einzelnen Wassergaben, da Staunässe Blattfall und Wurzelfäule verursacht. Im Sommer ist jedoch eine regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung nötig, damit die Früchte nicht aufplatzen. Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Temperatur auszugleichen, bei Feigen bewähren sich Holzhäcksel oder Grasschnitt am besten. Feigen vertragen Trockenheit gut und kommen nach dem Einwurzeln im Freiland auch mehrere Wochen ohne Regen aus. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit Kompost oder von Mai bis Juli mit einem kaliumbetonten Dünger, ohne Stickstoffüberschuss. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr – schwache, erfrorene und sich kreuzende Triebe werden entfernt und eine offene Krone mit einigen Leitästen erhalten. Die Frosthärte liegt bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kälteren Regionen ein Winterschutz notwendig, vor allem bei jungen Pflanzen. Feigen leiden im Allgemeinen kaum unter Krankheiten, am häufigsten treten Echter Mehltau oder Schädlinge bei zu trockener Luft auf, insgesamt handelt es sich jedoch um ein sehr widerstandsfähiges und anspruchsloses Gehölz.

Autor: Kamila | Revision: 19.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Feigenbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 200-250, 250-300
Fruchtfarbe: Schwarz, Dunkelviolett
Ernte-/Reifedatum: August, September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ
Plant Passport 2: A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0131 D: NL

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