Echte Walnuss 'Fernor' - Container Juglans regia 'Fernor'

Artikelnummer: 131554
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Echte Walnuss 'Fernor' ist eine französische Sorte mit spätem Austrieb. Sie trägt regelmäßiger als viele andere Sorten. Die Blüte im Mai entgeht in Deutschland meist den Spätfrösten. Die Sorte ist windbestäubt und nur unsicher selbstfruchtbar, daher wird 'Fernette' oder 'Ronde de Montignac' als Befruchter gepflanzt. Der Anteil an Seitenfruchtbarkeit ist hoch. Der Baum wird etwa 6–10 m hoch und 5–8 m breit. Die unpaarig gefiederten Blätter sind 20–40 cm lang und färben sich im Herbst gelb. Die Ernte erfolgt im Oktober. Die Nüsse wiegen 9–12 g, der helle Kern macht etwa 45 % aus und eignet sich für Frischverzehr und Öl. Die Wurzeln geben Juglon ab, empfindliche Arten werden weiter entfernt gepflanzt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echte Walnuss 'Fernor' - französische Sorte der Echten Walnuss, gezüchtet auf regelmäßigen Ertrag und späten Austrieb. Der Austrieb beginnt erst Ende April, die Blüte folgt im Mai, was unter mitteleuropäischen Bedingungen das Risiko von Schäden durch Spätfröste häufig verringert. Der Baum ist einhäusig und windbestäubt. Die Selbstbefruchtung ist durch die unterschiedliche Reifezeit der männlichen und weiblichen Blüten eingeschränkt, daher empfiehlt sich für eine sichere Ernte eine Befruchtersorte in der Nähe, häufig 'Fernette' oder 'Ronde de Montignac'. 'Fernor' gehört zu den Sorten mit hohem Anteil an Seitenfruchtbarkeit. Die Nüsse werden daher nicht nur an den Triebspitzen angesetzt, und bei guter Nährstoffversorgung ist der Fruchtansatz ausgeglichener. In unseren Breiten wächst sie zu einem mächtigen Baum heran, in der Regel 6–10 m hoch und 5–8 m breit, auf tiefgründigen Böden kann sie mit der Zeit über 12 m erreichen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, meist 20–40 cm lang, im Sommer sattgrün und im Herbst gelb. Die Nüsse reifen meist in der ersten Oktoberhälfte, sind mittelgroß, etwa 9–12 g schwer, mit hellem Kern, der rund 45 % des Gewichts ausmacht. Die Verwendung ist vielseitig, vom Frischverzehr bis zur Ölpressung. Die Wurzeln geben Juglon ab, weshalb empfindliche Arten in unmittelbarer Nähe schlechter gedeihen. Unter der Krone bewähren sich tolerante Rasenflächen oder Frühlingszwiebelblumen außerhalb des Hauptwurzelbereichs.

Die Echte Walnuss ist der klassische Walnussbaum, der seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 m. Die Krone ist nahezu kugelförmig und besteht aus schweren Ästen. Der alte Stamm ist hellgrau mit tiefen, unregelmäßigen, senkrechten Furchen. Die Fiederblättchen sind eiförmig bis oval und etwa 8–12 cm lang. Das gesamte Blatt wird 20–30 cm lang. Die Blätter sind leuchtend grün. Nach der Blattentfaltung erscheinen die großen männlichen Kätzchen, etwa 7 cm lang, sowie die kleineren weiblichen Blüten, die zu 2 oder 3 zusammenstehen. Die Früchte sind von einer grünen, nahezu kugeligen und glatten Hülle umschlossen. Die Nuss ist hellbraun und sehr wohlschmeckend. Der Baum trägt erst im Alter von etwa 15 Jahren. Er wurzelt sehr tief.

Anbau: In Deutschland bewähren sich sonnige, gut durchlüftete Standorte, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da späte Frühjahrsfröste die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden frostfrei ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Die Ernte erfolgt meist von der zweiten Septemberhälfte bis Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Schicht an einem luftigen Ort getrocknet, um das Schimmelrisiko zu senken und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben, junge Bäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Verbissschutz am Stamm. Der Rückschnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Pflegeschnitt, günstig ist der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Die Bewässerung ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung wichtig, zur Düngung genügen meist Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Die Kultur im Kübel ist nur kurzfristig sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und viel Raum benötigt. In regenreichen Frühjahren können die Bakterielle Walnussfleckenkrankheit und pilzliche Blattflecken auftreten, die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, daher gedeihen empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter, und Rasen oder Kies sind eine praktische Wahl.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen

Autor: Kamila | Revision: 4. 6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-walnussbäumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0096 D: CZ

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