Echte Walnuss 'Lara' Juglans regia 'Lara'

Artikelnummer: 133920
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Die Echte Walnuss 'Lara' ist ein langlebiges Obstgehölz für Früchte und Schatten. Ihre Heimat reicht vom Balkan bis nach Kleinasien. Die französische Auslese aus dem Umfeld der Sorte 'Payne' trägt früh und bildet eine regelmäßige Krone von etwa 10–12 m Höhe und 6–9 m Breite. Ende April bis Mai erscheinen die Blüten in Form von Kätzchen. Die Nüsse sind groß, oft eher rundlich, mit dünnerer Schale und hellerem Kern von feinem Geschmack. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar, für einen höheren Fruchtansatz eignen sich die Befruchtersorten 'Franquette' oder 'Fernette'.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echte Walnuss 'Lara' - ein langlebiges Obstgehölz, dessen Heimat vom Balkan bis nach Kleinasien reicht und das im Garten für seine essbaren Früchte und seinen Schatten geschätzt wird. Die Sorte 'Lara' ist eine französische Auslese, beschrieben als Sämlingsselektion aus dem Umfeld der Sorte 'Payne', die auf einen früheren Ertragsbeginn und einen hohen Anteil an seitlichem Fruchtholz ausgerichtet ist. Der Baum bildet eine regelmäßige Krone und erreicht unter normalen Gartenbedingungen etwa 10–12 m Höhe und 6–9 m Breite. Um die Wende von April zu Mai erscheinen grünliche Kätzchen und unscheinbare weibliche Blüten. Die Früchte sind groß, oft eher rundlich, mit hellerem Kern, der sich in der Regel leicht aus der dünneren Schale lösen lässt. Der Geschmack ist fein, ohne ausgeprägte Bitterkeit, und eignet sich für den Frischverzehr ebenso wie zum Trocknen. Walnüsse enthalten von Natur aus ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar, für einen regelmäßigeren Fruchtansatz eignet sich als Befruchter 'Franquette' oder 'Fernette' in einer Entfernung von einigen Dutzend Metern.

Echte Walnuss- die klassische Walnuss, die bereits seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 m. Die Krone ist nahezu kugelförmig und besteht aus schweren Ästen. Der alte Stamm ist hellgrau mit tiefen, unregelmäßigen, senkrechten Furchen. Die Fiederblättchen sind eiförmig bis oval und etwa 8–12 cm lang. Das gesamte Blatt wird 20–30 cm lang, ist unpaarig gefiedert und von leuchtend grüner Farbe. Nach dem Blattaustrieb erscheinen große männliche Kätzchen von etwa 7 cm Länge sowie kleinere weibliche Blüten, die zu zweit oder zu dritt stehen. Die Früchte sind von einer grünen, glatten, nahezu runden Fruchthülle umgeben. Die Nuss ist hellbraun und sehr wohlschmeckend. Der Baum trägt erst im Alter von etwa 15 Jahren. Er wurzelt sehr tief.

Anbau:  In Deutschland bewähren sich am besten sonnige, gut durchlüftete Lagen, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8, auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden frostfrei ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Die Ernte findet meist von der zweiten Septemberhälfte bis Oktober statt, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse in einer Schicht an einem luftigen Ort getrocknet, um das Schimmelrisiko zu senken und Farbe sowie Aroma der Kerne zu erhalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben, jungen Bäumen tun eine Mulchschicht und ein Verbissschutz am Stämmchen gut. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, geeigneter Zeitpunkt ist der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Wichtig ist das Gießen vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtentwicklung, zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur vorübergehend sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und viel Raum benötigt. In regenreichen Frühjahren können der Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten, die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, weshalb empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter gedeihen und Rasen oder Kies sich als praktische Lösung erweisen.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen 

Autor: Nikol | Revision: 12.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
EAN: 2284900490002
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 1000 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0022 D: CZ

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