Echte Walnuss 'Tulare' Juglans regia 'Tulare'

Artikelnummer: 133926
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Die Echte Walnuss 'Tulare' ist ein langlebiges Obstgehölz für Nüsse und Schatten. Ihre Heimat reicht vom Balkan bis nach Kleinasien. Die Sorte 'Tulare' entstand an der University of California, Davis (Züchtungsprogramm von H. Forde), und wurde 1991 eingeführt. Dank eines hohen Anteils an Lateralfruchtbarkeit am einjährigen Holz setzt sie meist früher Ertrag an als gewöhnliche Sämlinge. Ausgewachsen erreicht sie 10–12 m × 6–9 m. Die Blüte in Form von Kätzchen erscheint Ende April bis Anfang Mai. Die Nüsse sind groß und dünnschalig und lassen sich leicht knacken. Ihr heller Kern hat ein feines Aroma. Die Sorte gilt als teilweise selbstfruchtbar. Als Befruchtersorte bewähren sich 'Franquette' oder 'Fernette'.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Echte Walnuss 'Tulare' - ein langlebiges Obstgehölz, dessen Heimat vom Balkan bis nach Kleinasien reicht. Im Garten übernimmt sie eine doppelte Rolle: Sie liefert essbare Früchte und spendet zugleich natürlichen Schatten. Die Sorte 'Tulare' wurde an der University of California, Davis, im Züchtungsprogramm von H. Forde gezüchtet und 1991 eingeführt. Sie zeichnet sich durch einen ausgeprägten Anteil an Lateralfruchtbarkeit am einjährigen Holz aus. Daher wird ihr häufig ein früherer Ertragsbeginn als gewöhnlichen Sämlingen zugeschrieben. Der Baum bildet eine regelmäßige, eher aufrechte Krone. Unter Gartenbedingungen erreicht er ausgewachsen in der Regel 10–12 m × 6–9 m. Die Blütezeit liegt Ende April bis Anfang Mai. Die männlichen Blüten bilden grünliche Kätzchen, die weiblichen sind unscheinbar. Die Nüsse sind groß und haben eine dünnere Schale. Der helle Kern lässt sich meist gut aus der Schale lösen, sein Anteil wird für die Sorte häufig mit etwa 54–55 % angegeben. Der Geschmack ist fein und ohne ausgeprägte Bitterkeit. Die Kerne enthalten von Natur aus ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Gestalterisch eignet sie sich auch für großzügige Gärten mit Staudenunterpflanzung und Frühjahrszwiebelblumen, wo der zarte Austrieb und der spätere Schatten einen wechselnden Rhythmus durch die Saison erzeugen. 'Tulare' gilt als teilweise selbstfruchtbar. Für einen regelmäßigeren Fruchtansatz bewährt sich eine Befruchtersorte wie 'Franquette' oder 'Fernette' im Umkreis von einigen Dutzend Metern.

Echte Walnuss- die klassische Walnuss, die seit vielen Jahrhunderten kultiviert wird. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 m. Die Krone ist nahezu kugelförmig und besteht aus schweren Ästen. Der alte Stamm ist hellgrau mit tiefen, unregelmäßigen, senkrechten Furchen. Die Fiederblättchen sind eiförmig bis oval und etwa 8–12 cm lang. Das gesamte Blatt wird 20–30 cm lang. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und leuchtend grün. Nach dem Blattaustrieb erscheinen große männliche Kätzchen von etwa 7 cm Länge sowie kleinere weibliche Blüten, die zu zweit oder zu dritt stehen. Die Früchte stecken in einer glatten, nahezu kugelförmigen grünen Fruchthülle. Die Nuss ist hellbraun und sehr wohlschmeckend. Aus Samen gezogene Bäume tragen oft erst im Alter von etwa 15 Jahren. Die Walnuss wurzelt sehr tief.

Anbau:  Unter mitteleuropäischen Bedingungen bewähren sich sonnige, gut durchlüftete Standorte, idealerweise außerhalb von Frostsenken, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schädigen können. Geeignet ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher und durchlässiger Boden mit einem pH-Wert von etwa 6,5–7,8. Auf schweren, staunassen Böden leiden die Wurzeln. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November, bei Containerpflanzen auch länger, solange der Boden nicht gefroren ist. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 8–10 m. Die Ernte erfolgt meist von der zweiten Septemberhälfte bis Oktober, wenn die grüne Fruchthülle aufplatzt und sich die Nüsse leicht lösen. Nach der Ernte werden die Nüsse einlagig an einem luftigen Ort getrocknet, damit das Schimmelrisiko sinkt und die Kerne Farbe und Aroma behalten. Die Frosthärte des ausgereiften Holzes wird mit etwa -25 °C angegeben. Junge Bäume profitieren von einer Mulchschicht und einem Stammschutz gegen Wildverbiss. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und Auslichtungsschnitt. Als geeigneter Zeitpunkt gilt der Sommer nach dem Ausreifen der Triebe, da ein Winterschnitt stärker „bluten“ und das Infektionsrisiko erhöhen kann. Gießen ist vor allem in den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sowie in trockenen Sommern während der Fruchtfüllung wichtig. Zur Düngung genügen in der Regel Kompost und eine Stickstoffgabe im Frühjahr. Eine Kultur im Kübel ist nur kurzfristig sinnvoll, da das Wurzelsystem rasch erstarkt und viel Raum beansprucht. In regenreichen Frühjahren können der Bakterienbrand der Walnuss und pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten. Die Früchte können von der Walnussfruchtfliege oder von Wicklern geschädigt werden. Unter der Krone wirkt Juglon, weshalb empfindlichere Pflanzen in der Nähe schlechter gedeihen. Rasen oder Kies sind hier eine praktische Wahl.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Walnussbäumen 

Autor: Nikol | Revision: 12.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Walnüsse
EAN: 2284900490019
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 1000 und mehr
Blütezeit: Mai, April
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Juglans B: CZ-4282 C: 26/FP/0022 D: CZ

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