Engelmann-Fichte 'Hobo' Picea engelmannii 'Hobo'
Artikelnummer: 118241 8885540 8885612 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Engelmann-Fichte 'Hobo' - eine sehr langsam wachsende Fichtensorte, die sich dank ihres Wuchses auch für kleinere Gärten eignet. Die Art stammt aus den montanen und subalpinen Wäldern des westlichen Nordamerikas von British Columbia bis zu den Rocky Mountains, wo sie in Höhenlagen von etwa 1500–3500 m vorkommt. Sie wächst in kühlem, schneereichem Klima an Hängen ebenso wie in Talauen, häufig auf steinigen, gut durchlässigen Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit. Die Sorte 'Hobo' zählt zu den kugeligen Zwergformen, die durch Veredlung vermehrt werden. Dadurch behält sie dauerhaft einen niedrigen, sehr dichten Habitus mit feiner Verzweigung und gehäuften Knospen. Die Nadeln sind kurz, eher weich, blaugrün bis graublau und zeigen im Licht einen zarten silbrigen Schimmer. Beim Zerreiben verströmen sie einen leichten harzigen Duft. Im Frühjahr treiben hellere Triebe aus, die die Details im Vordergrund einer Pflanzung betonen. Im Mai bis Juni erfolgt die Bestäubung, Zapfen erscheinen bei so kompakten Sorten nur vereinzelt. In der Gestaltung wirkt sie als immergrüner Akzent zwischen Steinen und bewahrt auch im Winter eine klar erkennbare Struktur. Sie harmoniert gut mit Heidekraut, Pieris, Zwergkiefern und Ziergräsern.
Die Engelmann-Fichte ist ein stattliches Nadelgehölz aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in den höheren Lagen der Rocky Mountains wächst. In Mitteleuropa ist sie eher selten, wird jedoch als Zier- und Landschaftsgehölz wegen ihres eleganten Erscheinungsbildes, der feinen Benadelung und der guten Kältetoleranz geschätzt. Sie wächst mittelstark und kann unter mitteleuropäischen Bedingungen ausgewachsen 20–25 Meter erreichen, wobei sie eine schlanke, regelmäßig kegelförmige Krone behält. Die Äste hängen leicht über, was ihr eine elegante Silhouette verleiht. Die Rinde ist in der Jugend glatt und grau, später wird sie schuppig und braun. In Parks und größeren Gärten wird sie vor allem als Solitär oder in gemischten Nadelgehölzgruppen verwendet, wo sie mit ihrem bläulichen Schimmer und ihrem natürlich anmutigen Wuchs zur Geltung kommt. Geschätzt wird sie von allen, die eine dekorative, robuste und zugleich unaufdringlich schöne Fichtenart suchen.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis schwach saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen, trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In gewöhnlichen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Topf. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, um ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 25.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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