Engelmann-Fichte 'Jasper Lake' Picea engelmannii 'Jasper Lake'
Artikelnummer: 88931 899006 8885613 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Engelmann-Fichte 'Jasper Lake' - die Sorte zeichnet sich durch ein langsames bis mäßig schnelles Wachstum aus und erreicht nach zehn Jahren eine Höhe von etwa 1,2–1,5 Metern bei einer Breite von 0,7–0,9 Metern. Der Wuchs ist breitkegelförmig, die Äste sind vom Boden bis zur Spitze dicht angeordnet, was ein kompaktes und sehr elegantes Erscheinungsbild ohne regelmäßigen oder tiefen Rückschnitt gewährleistet. Die Nadeln zeigen eine auffallende, tiefe silberblaue Farbe, die ihre hohe Intensität während der gesamten Vegetationsperiode beibehält. Dieser Farbeffekt kommt besonders an den jungen, feineren Trieben zur Geltung, die dem Baum einen leichten, beinahe ätherischen und leuchtenden Schimmer verleihen. Da 'Jasper Lake' selbst schattigere oder dunklere Gartenbereiche optisch aufzuhellen vermag, gilt sie als hochgeschätztes Element der modernen Gartenarchitektur. In Pflanzungen harmoniert sie hervorragend mit anderen blau benadelten Koniferen, mit Heide, Heidegartenpflanzen oder mit rosa und weiß blühenden Stauden, die ähnliche Bodenverhältnisse bevorzugen. Dank ihrer außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit und ihres geringeren Wuchses eignet sich die Sorte auch für die Kultur in größeren, ästhetisch ansprechenden Kübeln auf Terrassen, wo sie über viele Jahre ihre natürlich ausgewogene Form und ihre intensive Farbe bewahrt.
Die Engelmann-Fichte ist ein stattlicher Nadelbaum aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in höheren Lagen der Rocky Mountains wächst. In unseren Breiten ist sie eher selten, wird jedoch wegen ihres eleganten Aussehens, ihrer feinen Nadeln und ihrer guten Kälteresistenz als Zier- und Landschaftsgehölz geschätzt. Sie wächst mäßig schnell und kann unter mitteleuropäischen Bedingungen im Alter 20–25 Meter hoch werden, wobei sie eine schlanke, regelmäßig kegelförmige Krone behält. Die Äste hängen leicht über, was ihr eine elegante Silhouette verleiht. Die Rinde ist in der Jugend glatt und grau, später wird sie schuppig und braun. In Parks und größeren Gärten wird sie vor allem als Solitär oder in gemischten Koniferengruppen verwendet, wo sie durch ihren bläulichen Schimmer und ihren natürlich anmutigen Wuchs zur Geltung kommt. Geschätzt wird sie von allen, die eine dekorative, robuste und zugleich unaufdringlich schöne Fichtenart suchen.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Dürreperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Sorte ist bis etwa –26 °C frosthart, in normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An ungünstigen Standorten können pilzbedingte Nadelflecken sowie als Schädlinge vor allem Spinnmilben oder Blattläuse auftreten, deren Befall durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringert wird. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.
Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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