Engelmann-Fichte 'Low Blow' Picea engelmannii 'Low Blow'

Artikelnummer: 134277
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Die Engelmann-Fichte 'Low Blow' stammt aus Gebirgswäldern Nordamerikas. In den subalpinen Lagen des westlichen Nordamerikas wächst sie in kühlem, eher feuchtem Klima auf durchlässigen, sauren bis kalkhaltigen Böden, oft oberhalb von 1500 m. 'Low Blow' ist eine Zwergauslese aus einem Hexenbesen und behält daher ihren langsamen Wuchs und ihren kompakten Kegel, in der Praxis wird sie durch Veredelung erhalten. Die Nadeln sind kurz, blaugrün bis graublau mit silbrigem Schimmer und duften beim Zerreiben leicht harzig. Der Zuwachs beträgt 4–8 cm pro Jahr, nach 10 Jahren erreicht sie 0,4–0,5 m, ausgewachsen 1–1,2 m × 0,8–1 m.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Engelmann-Fichte 'Low Blow' - stammt aus den Hochgebirgswäldern und subalpinen Zonen des westlichen Nordamerikas, wo sie in kühlem, eher feuchtem Klima auf durchlässigen, sauren bis kalkhaltigen Böden wächst, oft in Lagen oberhalb von 1500 m. Die Sorte 'Low Blow' ist eine Zwergauslese aus einem Hexenbesen und behält daher ihren langsamen Wuchs und ihren kompakten, kegelförmigen Habitus, in Gärten wird sie üblicherweise durch Veredelung erhalten. Die Nadeln sind kurz, blaugrün bis graublau, mit einem feinen Silberschimmer, der durch die hellen Spaltöffnungen entsteht, und duften beim Zerreiben leicht harzig. Im Mai bis Juni findet die Bestäubung statt, an älteren Pflanzen können sich gelegentlich hängende Zapfen von etwa 6–8 cm Länge bilden, anfangs purpurn und zur Reife hellbraun. Der jährliche Zuwachs liegt meist bei etwa 4–8 cm, sodass die Form lange stabil bleibt. Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze etwa 0,4–0,5 m, ausgewachsen pendelt sie sich häufig bei rund 1–1,2 m Höhe und 0,8–1 m Breite ein. Verwendung findet sie in Steingärten, Heidegärten, kleinen Vorgärten und größeren Kübeln, wo sie immergrüne Struktur und eine ruhige, alpine Stimmung zwischen die Steine bringt. In Kombination harmoniert sie gut mit Heide und Glockenheide, Zwergkiefern, Pieris und feinen Ziergräsern, die den blauen Schimmer der Nadeln betonen.

Die Engelmann-Fichte ist ein stattlicher Nadelbaum aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in den höheren Lagen der Rocky Mountains wächst. In unseren Breiten ist sie eher selten, wird jedoch als Zier- und Landschaftsgehölz wegen ihres eleganten Aussehens, ihrer feinen Benadelung und ihrer guten Kälteresistenz geschätzt. Sie wächst mäßig schnell und kann unter mitteleuropäischen Bedingungen ausgewachsen 20–25 Meter erreichen, wobei sie eine schlanke, regelmäßig kegelförmige Krone behält. Die Äste sind leicht überhängend, was ihr eine elegante Silhouette verleiht. Die Rinde ist in der Jugend glatt und grau, später wird sie schuppig und braun. In Parks und größeren Gärten wird sie vor allem als Solitär oder in gemischten Nadelgehölzgruppen verwendet, wo sie durch ihren bläulichen Schimmer und ihren natürlich anmutigen Wuchs zur Geltung kommt. Geschätzt wird sie von allen, die eine dekorative, robuste und zugleich unaufdringlich schöne Fichtenart suchen.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung der Frühjahrstriebe und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht, jedoch nicht längerfristig vernässt sein. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringert wird. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 15.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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