Europäischer Olivenbaum 'Chalkidiki' Olea europaea 'Chalkidiki'

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Der Europäische Olivenbaum 'Chalkidiki' trägt auffallend große grüne Früchte. Sie haben festes Fruchtfleisch und einen feinen, leicht fruchtigen Geschmack und werden vor allem als Tafeloliven verwendet. Der Baum oder Strauch wächst langsam bis mittelstark und bildet eine dichte Krone mit schmalen, ledrigen, silbriggrünen Blättern, wie sie für mediterrane Gehölze typisch sind. Um die Wende von Mai zu Juni erscheinen kleine cremefarbene Blütenstände, im Herbst reifen die Früchte von Grün zu dunkleren Tönen aus. Die Sorte wird wegen ihrer großen Früchte und ihres guten Ertrags geschätzt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wird sie häufig in großen Kübeln kultiviert und bildet dort einen dekorativen Baum für sonnige Terrassen, Innenhöfe oder geschützte Gartenplätze mit wärmerem Mikroklima.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Europäischer Olivenbaum 'Chalkidiki'  - langlebiges Gehölz aus dem Mittelmeerraum, wo es zu den traditionellen Kulturpflanzen zählt, die seit Jahrtausenden angebaut werden. Die Sorte 'Chalkidiki' stammt von der griechischen Halbinsel Chalkidiki im Norden der Ägäis und gehört zu den bekannten Tafelsorten. Der Baum oder Strauch wächst mittelstark und bildet eine kompakte, dicht verzweigte Krone. Ausgewachsen erreicht er in der Regel etwa 4–6 m Höhe bei ähnlicher Breite, im Kübel bleibt er kleiner. Die Blätter sind schmal und ledrig, oberseits sattgrün und unterseits silbriggrau, ein typisches Merkmal der Olivenbäume. Von Mai bis Juni erscheinen kleine cremeweiße Blütenstände aus zahlreichen winzigen Einzelblüten. Nach der Bestäubung entwickeln sich ausgesprochen große, ovale Früchte, die im Vergleich zu vielen anderen Sorten auffallend größer sind. Anfangs sind sie sattgrün und können bei voller Reife nachdunkeln. Das Fruchtfleisch ist fest und fleischig und hat einen feinen, leicht fruchtigen Geschmack. Die Oliven werden vor allem als Tafeloliven verwendet und häufig in Salzlake oder Marinaden eingelegt. Die Früchte enthalten pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren sowie Vitamin E und zahlreiche Antioxidantien.

Anbau: Benötigt wird ein gut durchlässiger, leichter bis mittelschwerer Boden mit neutraler bis leicht alkalischer Reaktion, idealerweise mit ausreichendem Nährstoffvorrat und der Fähigkeit, überschüssiges Wasser rasch abzuleiten. Es eignet sich auch handelsübliches Substrat für Palmen oder Zitruspflanzen. Der Standort sollte sonnig und vor kalten Winden geschützt sein, da die Pflanze warme und trockene Bedingungen bevorzugt. Gedüngt wird im Frühjahr und nach der Blüte, geeignet sind mineralische oder organische Dünger, die Fruchtbarkeit und gesundes Wachstum fördern. Empfohlen wird ein Erhaltungs- und Formschnitt nach der Blüte oder zeitig im Frühjahr, wobei trockene, beschädigte oder ungünstig wachsende Äste entfernt werden und der kompakte Wuchs des Baumes gefördert wird. Regelmäßig gegossen werden sollte vor allem nach der Pflanzung und in Trockenperioden, ältere Pflanzen vertragen mäßige Trockenheit. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfiehlt sich ein Abstand von 3–5 m, damit jede Pflanze genügend Raum für die Entwicklung der Krone hat. In Regionen mit kalten Wintern müssen junge Pflanzen vor Frost geschützt werden, zum Beispiel mit Mulch, Vlies oder durch Abdecken der Krone. In unseren Breiten empfiehlt es sich, Olivenbäume als Kübelpflanzen zu kultivieren, zumindest so lange, bis die Pflanze ausreichend erstarkt ist. Bereits bei einer Temperatur von −10 °C können die Wurzeln geschädigt werden.

 Autor: Jana | Revision: 13.3.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
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Verpackung: Container
Plant Passport: A: Olea B: CZ-4282 C: 26/FP/0051 D: GR

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