Fächerahorn 'Inaba-Shidare' Acer palmatum 'Inaba-Shidare'

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Dunkelrotes, filigranes Laub und ein überhängender Wuchs das ganze Jahr über. Die langsam wachsende Sorte aus der Dissectum-Gruppe besitzt elegant kaskadenartig herabfallende Zweige. Der Fächerahorn 'Inaba-Shidare' erreicht etwa 2–3 m Höhe und 2–4 m Breite. Die Blätter sind tief geschlitzt, im Frühjahr und Sommer dunkel weinrot und färben sich im Herbst in leuchtend rote Töne. Dank der kompakten Abmessungen eignet er sich als Solitär für kleinere Gärten, an Wasserelementen sowie für größere Kübel. Am besten gedeiht er im Halbschatten auf humosem, gut durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Fächerahorn 'Inaba-Shidare' - eine traditionelle japanische Sorte aus der Dissectum-Gruppe, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts kultiviert wird. Die Art Acer palmatum stammt aus Japan, Korea und China, wo sie im Unterwuchs von Bergwäldern wächst. Die Sorte 'Inaba-Shidare' zeichnet sich durch dunkelrotes Laub und einen ausgeprägt überhängenden Wuchs aus. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie in der Regel 2–3 m Höhe und 2–4 m Breite. Die Krone ist breit ausladend, mit langen, bogig überhängenden Zweigen. Die Blätter sind 5- bis 7-lappig, tief geschlitzt und von feiner Textur, im Frühjahr und Sommer dunkel weinrot bis purpurfarben. Im Herbst färben sie sich in leuchtend rote Nuancen. Die Blüten sind klein und purpurfarben und erscheinen von April bis Mai, der eigentliche Zierwert liegt jedoch in Textur und Farbe des Laubes. Die Sorte eignet sich als Solitär für kleinere Gärten, an Teichen, für japanisch inspirierte Gestaltungen oder als farbiger Kontrast zu hell belaubten Gehölzen.

Fächerahorn - die Grundart des Fächerahorns, die wegen ihrer einzigartig geformten und intensiv gefärbten Blätter gern gepflanzt wird. Ihr Reiz zeigt sich bereits im Frühjahr und endet erst mit dem Laubfall. In unseren Breiten wächst der Ahorn eher langsam, erreicht eine Höhe von 3–4 m bei ähnlicher Breite und bildet so breit ausladende Sträucher oder niedrigere Bäumchen. Die Blätter sind der wichtigste Schmuck dieser Bäumchen und Sträucher. Sie erscheinen in großer Zahl und sind typischerweise scharf eingeschnitten. Während der gesamten Saison wirken sie sehr attraktiv. Am farbenprächtigsten sind sie jedoch im Herbst, wenn sie sich in einer Mischung aus Gelb, leuchtendem Orange, Purpur und Rot färben. Ein ausreichend heller Standort sorgt für die intensivsten Töne. Weltweit gibt es inzwischen zahlreiche Sorten, die sich in Farbe, Wuchs oder Blattform unterscheiden, gewiss ist jedoch, dass jede gewählte Sorte zu einem beliebten und reizvollen Blickfang im Garten wird. 

Anbau: Am besten gedeiht der Fächerahorn im Halbschatten, wo er genügend Licht für die Laubfärbung erhält, aber nicht der ganztägigen prallen Sonne ausgesetzt ist, die Blattverbrennungen verursachen kann. Morgensonne und Schatten am Nachmittag sind die ideale Kombination. Erforderlich ist ein feuchter, aber gut durchlässiger, humoser Boden, idealerweise schwach sauer bis neutral im Bereich von pH 5,5–6,8. Schwere Lehmböden oder dauerhaft nasse Standorte sind ungeeignet, da sie zu Wurzelfäule führen können. Eine Mulchschicht aus Pinienrinde, Holzhäcksel oder Laubkompost hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten, und fördert zugleich die Bodensäure. Gegossen werden sollte regelmäßig, besonders in heißen Sommern und bei Jungpflanzen, jedoch ohne Staunässe. Der Ahorn reagiert empfindlich auf den Wechsel von Trockenheit und anschließendem übermäßigem Gießen, daher wird der Boden am besten stets leicht feucht gehalten. Die Düngung erfolgt sparsam im Frühjahr – am besten mit Kompost oder einem milden Dünger für Moorbeetpflanzen. Starke Mineraldünger oder hohe Stickstoffgaben können die Wurzeln schädigen und die natürliche Laubfärbung beeinträchtigen. Die Pflanze ist frosthart bis etwa –20 °C, Jungpflanzen benötigen jedoch Schutz vor Winterwind und starken Temperaturschwankungen. Stamm und Zweige können unter Wintersonnenbrand leiden, daher empfiehlt sich eine winterliche Schattierung mit Jute oder ein geschützter Standort. Der Rückschnitt beschränkt sich auf ein Minimum - er erfolgt vor allem im Frühjahr oder Frühsommer durch Entfernen beschädigter oder trockener Zweige. Aufgrund der natürlich eleganten, überhängenden Form ist ein Formschnitt in der Regel nicht notwendig.

Autor: Lucie Š. | Revision: 16.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Japanischer Ahorn (Acer palmatum)
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Lichtverhältnisse: Halbschatten
Höhe: 200 und mehr, 300 und mehr
Blütenfarbe: lila
Blattfarbe: Rot
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Acer B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL

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