Fächerahorn 'Ukigumo' Acer palmatum 'Ukigumo'

Artikelnummer: 71648
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Acer palmatum 'Ukigumo'
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Fächerahorn 'Ukigumo' – ein eindrucksvoller, panaschierter Japanischer Ahorn. Das feine Laub ist unregelmäßig weiß, cremefarben, hellgrün und rosa gezeichnet. Das Wachstum ist langsam bis mäßig stark, es bildet sich eine luftige, unregelmäßig verzweigte Krone. Die Endhöhe beträgt etwa 2–3 m bei einer Breite von 1,5–2,5 m. Im Herbst färben sich die Blätter gelb bis orange. Von April bis Mai erscheinen kleine rötliche Blüten. Geeignet als Solitär, für japanische Gärten, an Teichen sowie für größere Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Fächerahorn 'Ukigumo' - eine eindrucksvolle, panaschierte Sorte des Japanischen Ahorns, deren japanischer Name „schwebende Wolken“ bedeutet. Geschätzt wird sie vor allem wegen des feinen Laubs, das unregelmäßig weiß, cremefarben, hellgrün und rosa gefärbt ist. Die Zeichnung ist nicht auf jedem Blatt gleich, wodurch die Krone leicht und beinahe wolkenartig wirkt. Das Wachstum ist langsam bis mäßig stark, anfangs aufrecht, später bildet sich eine unregelmäßig verzweigte, luftige bis breit gerundete Krone. Ausgewachsen erreicht die Pflanze meist etwa 2 bis 3 m Höhe und 1,5 bis 2,5 m Breite, unter sehr günstigen Bedingungen kann sie mit der Zeit auch höher werden. Die Blätter sind handförmig, meist fünf- bis siebenlappig, mit fein eingeschnittenen Rändern. Beim Austrieb sind sie hellgrün bis rosa überhaucht, anschließend entwickelt sich eine ausgeprägte weiße bis cremeweiße Panaschierung. Manche Blätter sind fast vollständig weiß, andere grün mit weißen Flecken, Punkten oder unregelmäßigen Flächen. An jungen Blättern zeigen sich häufig auch zarte Rosatöne. Die Intensität der Panaschierung verändert sich je nach Alter der Pflanze, Standort und Witterungsverlauf. Im Herbst färbt sich das Laub überwiegend gelb bis orange. Die Blütezeit liegt im April bis Mai mit kleinen rötlichen bis purpurnen Blüten, die nicht den Hauptschmuck der Sorte darstellen. Nach der Bestäubung können sich die typischen zweiflügeligen Spaltfrüchte bilden. Verwendung findet der Fächerahorn vor allem als Solitär an geschützter Stelle, in japanischen Gärten und Waldgärten, an Teichen, in Vorgärten oder in Kombination mit Rhododendren, Azaleen, Farnen, Funkien und anderen schattenliebenden Pflanzen. In jüngerem Alter lässt er sich auch in einem größeren Kübel kultivieren, wobei dort sorgfältiger auf die Bewässerung zu achten und der Wurzelballen bei starkem Frost zu schützen ist.

Fächerahorn - die Grundart des Fächerahorns, die gern wegen ihrer einzigartig geformten und intensiv gefärbten Blätter gepflanzt wird. Ihr Zauber zeigt sich bereits im Frühjahr und endet erst mit dem Laubfall. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wächst der Ahorn eher langsam, erreicht eine Höhe von 3–4 m bei ähnlicher Breite und bildet so breit ausladende Sträucher oder kleinere Bäume. Die Blätter sind der Hauptschmuck dieser Bäume und Sträucher. Sie erscheinen in großer Zahl und sind typischerweise scharf eingeschnitten. Die ganze Saison über wirken sie sehr attraktiv. Am farbenprächtigsten sind sie jedoch im Herbst, wenn sie sich in einer Mischung aus Gelb, leuchtendem Orange, Purpur und Rot färben. Ein ausreichend heller Standort sorgt für die intensivsten Töne. Weltweit gibt es inzwischen zahlreiche Sorten, die sich in Farbe, Wuchs oder Blattform unterscheiden. Gleich welche Sorte gewählt wird, sie wird mit Sicherheit zu einem beliebten und auffallenden Element im Garten. 

Anbau: Am besten gedeiht der Fächerahorn im Halbschatten, wo er genug Licht für die Färbung erhält, aber nicht ganztägig der grellen Sonne ausgesetzt ist, die Blattverbrennungen verursachen kann. Morgensonne und Nachmittagsschatten sind die ideale Kombination. Benötigt wird ein feuchter, aber gut durchlässiger, humoser Boden, idealerweise leicht sauer bis neutral im Bereich von pH 5,5–6,8. Schwere Tonböden oder dauernd nasse Standorte sind ungeeignet, da sie zu Wurzelfäule führen können. Eine Mulchschicht aus Kiefernrinde, Holzhäcksel oder Laubkompost hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu halten, und unterstützt zugleich die saure Bodenreaktion. Gegossen werden sollte regelmäßig, besonders in heißen Sommern und bei jungen Pflanzen, jedoch ohne Staunässe. Der Ahorn reagiert empfindlich auf den Wechsel von Trockenheit und anschließendem Übergießen, daher ist der Boden am besten stets leicht feucht zu halten. Die Düngung erfolgt sparsam im Frühjahr – am besten mit Kompost oder einem milden Dünger für Moorbeetpflanzen. Starke Mineraldünger oder hohe Stickstoffgaben können die Wurzeln schädigen und die natürliche Blattfärbung beeinträchtigen. Frost wird bis etwa –20 °C vertragen, junge Pflanzen benötigen jedoch Schutz vor Winterwind und starken Temperaturschwankungen. Stamm und Äste können unter winterlichem Sonnenbrand leiden, daher empfiehlt sich eine Winterschattierung mit Jute oder ein geschützter Standort. Der Rückschnitt beschränkt sich auf ein Minimum – er erfolgt vor allem im Frühjahr oder Frühsommer durch Entfernen beschädigter oder trockener Äste. Aufgrund der natürlich eleganten, überhängenden Wuchsform ist ein Formschnitt in der Regel nicht notwendig.

Autor: Kamila | Revision: 7. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Japanischer Ahorn (Acer palmatum)
EAN: 2284900471216
Lichtverhältnisse: Halbschatten
Höhe: 300 und mehr
Blattfarbe: Grün, Bunt, Weiß, Rosa
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Acer B: CZ-4282 C: 26/FP/0127 D: CZ

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