Feigenbaum 'Black Bursa' Ficus carica 'Black Bursa'

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Feigenbaum 'Black Bursa' – bekannte türkische Sorte mit großen, birnenförmigen Früchten. Geschätzt wird sie für die dunkelpurpurne bis fast schwarze Schale und das saftige, rotrosa Fruchtfleisch. Der Geschmack ist voll, süß und fein fruchtig. Die Früchte werden daher vor allem frisch gegessen, eignen sich aber auch zum Trocknen, für Desserts oder zur Herstellung von Marmelade. Die Pflanze wächst als ausladender Strauch oder kleinerer Baum mit großen, tief gelappten Blättern, die dem Garten mediterranes Flair verleihen. Geeignet ist sie für sonnige, geschützte Standorte, etwa an Südwänden oder in warmen Innenhöfen. Bei ausreichend Sonne bringt sie regelmäßige Ernten und lässt sich auch in großen Kübeln auf Terrasse oder Balkon erfolgreich kultivieren.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Feigenbaum 'Black Bursa' - eine uralte Obstart, die aus Westasien und dem östlichen Mittelmeerraum stammt. Die Sorte 'Black Bursa', auch als 'Bursa Siyahi' bekannt, kommt aus der Provinz Bursa im Nordwesten der Türkei, wo sie seit Jahrhunderten angebaut wird und zu den traditionellen Exportsorten der Tafelfeigen zählt. Der Baum oder Strauch bildet eine breite Krone und erreicht unter günstigen Bedingungen etwa 3–5 m Höhe bei ähnlicher Breite. Die großen Blätter sind tief gelappt, rau in der Haptik und spenden im Sommer dichten grünen Schatten. Die Früchte sind verhältnismäßig groß, meist 5–6 cm breit, birnenförmig und von einer festeren, dunkelpurpurnen bis schwarzen Schale umhüllt. Das Fruchtfleisch ist kräftig rosa bis rot gefärbt und von weicher, saftiger Konsistenz. Der Geschmack ist ausgesprochen süß mit feinen Honig- und Fruchtnoten. Botanisch handelt es sich um einen als Sykonium bezeichneten Blütenstand, in dessen Innenraum sich winzige Blüten und Samen befinden. Die Früchte reifen nach und nach von August bis Oktober, geerntet wird mehrmals pro Saison. Verzehrt werden sie vor allem frisch, sie eignen sich aber auch für Desserts, Kuchen, Salate oder zur Herstellung von Marmelade. Feigen enthalten Ballaststoffe, Kalium, Calcium, die Vitamine A, B und C sowie weitere Mineralstoffe.

Anbau: Feigenbäume benötigen volle Sonne und einen warmen, geschützten Standort, idealerweise an einer Südwand. Sie bevorzugen leichten, gut durchlässigen Boden mit Drainage und einem pH-Wert um 6–7,5. In den ersten drei Jahren empfiehlt sich die Kultur als mobile Pflanze – also im Kübel, der im Winter in einem kühlen, frostfreien Raum bei etwa 10 °C untergebracht wird. Die Gefäße werden schrittweise von 10–15 Litern bis auf 40–70 Liter für ein ausgewachsenes Bäumchen vergrößert. Gegossen wird mäßig, wobei das Substrat zwischen den Wassergaben abtrocknen sollte, da Staunässe Blattfall und Wurzelfäule verursacht. Im Sommer ist dagegen eine regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung nötig, damit die Früchte nicht aufplatzen. Mulch hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Temperatur zu stabilisieren, bei Feigen haben sich vor allem Holzhäcksel oder Rasenschnitt bewährt. Feigenbäume vertragen Trockenheit gut und kommen nach dem Einwurzeln im Freiland auch mehrere Wochen ohne Regen aus. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit Kompost oder von Mai bis Juli mit einem kaliumbetonten Dünger, ohne Stickstoffüberschuss. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr – entfernt werden schwache, erfrorene und sich kreuzende Triebe, und die Krone wird mit einigen Hauptästen offen gehalten. Die Frosthärte liegt bei etwa –12 bis –15 °C, daher ist in kälteren Lagen ein Winterschutz erforderlich, vor allem bei jungen Pflanzen. Feigenbäume leiden im Allgemeinen kaum unter Krankheiten, am häufigsten treten Echter Mehltau oder bei trockener Luft Schädlinge auf, insgesamt handelt es sich jedoch um ein sehr robustes und anspruchsloses Gehölz.

Autor: Jana | Revision: 13.3.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Feigenbäume
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Fruchtfarbe: Schwarz, Lila
Ernte-/Reifedatum: August, September, Oktober
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Selbstbestäubend
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Ficus B: CZ-4282 C: 26/FP/0118 D: CZ

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