Flügel-Spindelstrauch 'Chicago Fire' Euonymus alatus 'Chicago Fire'

Artikelnummer: 79956
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Flügel-Spindelstrauch 'Chicago Fire' (syn. 'Timber Creek') mit dichtem Wuchs. Geschätzt wird die Sorte für ihren ausgeglichenen, kompakteren Habitus und ihre zuverlässig intensive Herbstfärbung. An den Zweigen sitzen Korkleisten, die markante „Flügel“ bilden und auch nach dem Laubfall dekorativ wirken. In Deutschland wird der Strauch meist 2,5–3 m hoch und 2–2,5 m breit. Die ovalen, 3–7 cm langen Blätter sind im Sommer dunkelgrün und färben sich ab September rosa-karminrot bis mahagonirot. Die grünlich gelbe Blüte erscheint im Mai bis Juni, ab September folgen rosa, vierlappige Kapseln mit orangefarbenem Samenmantel, die oft bis November haften. Der Strauch ist dornenlos, Blätter und Früchte sind nicht essbar. Er wirkt als Solitär ebenso wie in einer frei wachsenden Hecke.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Flügel-Spindelstrauch 'Chicago Fire' - die Sorte 'Chicago Fire' (syn. 'Timber Creek') wurde wegen ihres ausgeglichenen, dichteren Wuchses und ihrer zuverlässig intensiven Herbstfärbung ausgelesen. Unverwechselbar sind die Korkleisten an den Zweigen, die markante „Flügel“ bilden und auch nach dem Laubfall dekorativ bleiben. In deutschen Gärten erreicht der Strauch meist etwa 2,5–3 m Höhe und 2–2,5 m Breite, mit natürlich breit ausladendem Habitus. Die Blätter sind oval, etwa 3–7 cm lang, im Sommer dunkelgrün und gehen ab September in rosa-karminrote bis mahagonirote Töne über. Im Mai bis Juni erscheinen kleine grünlich gelbe Blüten, aus denen sich ab September rosa, vierlappige Kapseln entwickeln. Nach dem Aufspringen zeigen sie orangefarbene Samenmäntel, und die Früchte können bis November an den Zweigen haften, oft auch noch nach dem Laubfall. Die Pflanze ist dornenlos, Blätter und Früchte sind für den Menschen nicht essbar und können bei Verzehr die Verdauung reizen. In der Gartengestaltung bewährt sie sich als Solitär vor dunklen Nadelgehölzen, in Gruppen mit Ziergräsern oder in einer frei wachsenden Hecke, wo die Herbstfärbung einen klar erkennbaren Akzent setzt. Der Strauch verträgt das Stadtklima in der Regel gut und treibt nach einem Schnitt rasch wieder durch, was den Erhalt einer kompakten Form erleichtert.

Anbau: Am besten gedeiht er in voller Sonne, wo sich die Herbstfärbung am intensivsten entwickelt, Halbschatten wird ebenfalls vertragen. Normaler Gartenboden ist geeignet, wichtig sind eine gute Drainage und ein nicht staunasser Standort. Günstig ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,2, auch leicht kalkhaltige Böden werden toleriert. Die Pflanzung erfolgt unter mitteleuropäischen Bedingungen meist von März bis Oktober, am sichersten ist eine Pflanzung im Frühjahr oder Frühherbst. Nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, nach dem Einwurzeln wird auch kürzere Trockenheit vertragen. Eine Gabe Kompost oder Strauchdünger im Frühjahr fördert das Wachstum, später genügt eine mäßige Düngung. Der Schnitt beschränkt sich meist auf das Entfernen beschädigter Zweige gegen Ende des Winters, ein Formschnitt ist nach der Blüte möglich. Die Frosthärte wird mit etwa -32 bis -35 °C angegeben, junge Sträucher profitieren von einer Mulchschicht im Wurzelbereich. Im Kübel wächst die Pflanze langsamer, benötigt ein größeres Substratvolumen mit Drainageschicht und regelmäßige Nährstoffgaben, im Winter empfiehlt es sich, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Für Hecken wird ein Pflanzabstand von etwa 0,6–0,8 m verwendet, in Gruppen rechnet man mit rund 1 Pflanze pro m². An Krankheiten können Echter Mehltau, Blattflecken und bei Stress auch Hallimasch auftreten, an Schädlingen vor allem Blattläuse und Napfschildläuse. An den Blättern können Raupen fressen, gelegentlich werden auch Dickmaulrüssler und die Spindelstrauch-Schildlaus genannt.

Autor: Nikol | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Spindelstrauch (Euonymus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Euonymus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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