Fransen-Tulpen Mix Tulpe - Mischung
Artikelnummer: 131137Produktdetailbeschreibung
Fransen-Tulpen Mix - farbenfrohe Mischung von Gartentulpen aus der Gruppe der Fransen-Tulpen, auch als Crispa bezeichnet. Es handelt sich nicht um eine einzelne Sorte, sondern um eine wechselnde Zusammenstellung mehrerer Sorten, daher können der Anteil der Farben und die genaue Wuchshöhe von Charge zu Charge variieren. Fransen-Tulpen sind als Gartenmutationen verschiedener Tulpengruppen entstanden und haben einen fein gesägten bis nadelartig gefransten Rand der Blütenblätter gemeinsam, der im Licht an Raureif erinnert. Die Pflanzen bilden aufrechte, feste Stiele von etwa 40–60 cm Höhe und grundständige, lanzettliche Blätter in Graugrün. Die Blüten öffnen sich überwiegend im April und Mai, je nach Zusammensetzung der Mischung und Verlauf des Frühjahrs, und können weiß, gelb, rosafarben, rot, purpurn oder mehrfarbig sein. Der Duft ist schwach bis unauffällig. Die Mischung wirkt am schönsten in Gruppen ab 10 Zwiebeln, in Frühlingsbeeten, unter lichten Kronen sommergrüner Gehölze und in tieferen Gefäßen. Sie lässt sich gut mit Traubenhyazinthen, Blausternen, Narzissen, Vergissmeinnicht und früh austreibenden Stauden kombinieren. Die festen Stiele und die ungewöhnliche Textur der Blüten machen sie auch zur idealen Schnittblume, in der Vase wirkt sie leicht und zugleich ausdrucksstark.
Anbau: Tulpen benötigen einen vollsonnigen bis leicht halbschattigen Standort, geschützt vor starkem Wind und winterlicher Staunässe. Die Zwiebeln werden von September bis November, in milden Herbsten auch bis Anfang Dezember, in einer Tiefe von 10–15 cm und mit einem Abstand von 10–12 cm gepflanzt. Für eine flächige Wirkung rechnet man mit etwa 60–80 Zwiebeln pro m², in Gefäßen kann dichter gepflanzt werden, sofern sich die Zwiebeln nicht berühren. Der Boden sollte humos, durchlässig und mäßig nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5. In schwerem Lehmboden bewährt sich eine Drainageschicht aus Sand oder feinem Kies, da dauerhaft nasser Boden Zwiebelfäule begünstigt. Nach der Pflanzung wird einmalig gewässert, weitere Wassergaben sind vor allem in trockenen Frühjahren und in Gefäßen erforderlich. Die Düngung erfolgt sparsam, am besten mit Kompost oder einem Zwiebelblumendünger zum Austrieb, ein Übermaß an Stickstoff beeinträchtigt das Ausreifen der Zwiebeln. Verblühte Blüten werden nach dem Welken entfernt, das Laub bleibt bis zum Vergilben stehen, damit die Zwiebel ihre Reserven auffüllen kann. Die Mischung ist bis etwa -25 bis -30 °C frosthart, junge Herbstpflanzungen in Gefäßen profitieren von einem Schutz des Wurzelraums vor dem Durchfrieren. Die häufigsten Risiken sind Fäulnis in nassem Boden, Grauschimmel, Virusbefall mit Blattflecken, Blattläuse, Schnecken sowie Wühlmaus- und Mäusefraß an den Zwiebeln. Nach dem Einziehen des Laubs tut eine trockenere sommerliche Ruhephase gut, die den natürlichen Rhythmus der Tulpen nachahmt und die Blüte in der nächsten Saison fördert.
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen
Autor: Nikol | Revision: 10.7. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Tulpen |
|---|---|
| EAN: | 2284900468131 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Mehrfarbig |
| Blütezeit: | April |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Zwiebelblumen - /anleitung-zum-anbau-von-zwiebelblumen/ |
| Verpackung: | Zwiebel |
| Plant Passport: | A: Tulipa B: CZ-4282 C: 26/FP/0109 D: NL |
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