Frühblühender Ginster Cytisus x praecox

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Der Frühblühende Ginster ist ein eleganter Meister der Frühlingsverwandlung. Sein größter Vorzug sind die bogig überhängenden grünen Zweige, die im April und Mai förmlich unter einer Fülle tausender cremegelber Blüten verschwinden. Der Strauch wird 1,5 Meter hoch und wirkt dank der sattgrünen Triebe auch nach dem Abfallen der kleinen Blätter vital. Er ist bis –23 °C vollständig winterhart und eignet sich dank seiner außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und mageren Böden hervorragend zur Befestigung von Hängen oder für Steingärten. Zu beachten sind jedoch seine Giftigkeit und sein eigentümlicher, kräftiger Duft.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Frühblühender Ginster - dichter, sommergrüner bis halbimmergrüner Strauch, der aus der Kreuzung der Arten multiflorus und purgans hervorgegangen ist. Das Gehölz erreicht eine Höhe und Breite von 1,2 bis 1,5 Metern und bildet einen eleganten, besenartigen Wuchs mit dünnen, bogig überhängenden grünen Zweigen. Die Blätter sind klein, einfach und unauffällig, sodass der Strauch auch nach dem Laubfall dank der grünen Triebe immergrün wirkt. Er ist vollständig winterhart (bis etwa –20 °C bis –23 °C), verträgt im Winter jedoch keine vernässten Böden. Die gesamte Pflanze, insbesondere die Samen, ist giftig und enthält Alkaloide, zum Beispiel Spartein. Der größte ästhetische Wert des Ginsters liegt in seiner außerordentlich reichen Frühjahrsblüte. Von April bis Mai sind die Zweige förmlich mit tausenden kleiner Schmetterlingsblüten überzogen, die bei der Art cremegelb gefärbt sind und einen charakteristischen, kräftigen (für manche leicht unangenehmen) Duft verströmen. Die Pflanze wird von Bienen sehr gern besucht. Sie ist außergewöhnlich widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und mageren Böden und damit eine ideale Pflanze für Hänge und Steingärten.

Anbau: Geeignet ist ein vollsonniger, warmer und geschützter Standort. Der Ginster gedeiht am besten in leichtem, sandigem bis kiesigem Boden mit Drainage, der nährstoffarm sowie leicht sauer bis neutral sein darf. In schwerem, dauerhaft vernässtem Boden leidet er unter Wurzelfäule, und seine Lebensdauer verkürzt sich, daher wird bei der Pflanzung eine Drainageschicht aus grobem Kies und Sand angelegt. Das Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung wichtig, später vertragen die Pflanzen Trockenheit und vorübergehende Dürre gut. Die Sträucher können die ganze Saison über gepflanzt werden, bei Gruppenpflanzung beträgt der Abstand etwa 0,6–0,8 m, damit sich die Kronen im Alter leicht verbinden. Eine intensive Düngung ist nicht erforderlich, eine schwache Frühjahrsdüngung mit einem Dünger für Blütensträucher genügt. Nach der Blüte werden die Triebe um etwa ein Drittel ihrer Länge eingekürzt, stets nur im grünen Bereich, damit der Strauch kompakt bleibt und reich Blüten ansetzt. Einen tiefen Rückschnitt ins alte Holz verträgt er schlecht, dieser kann zum Verkahlen führen. In gut drainiertem Boden verträgt er Fröste bis etwa –20 °C bis –23 °C, junge Pflanzen sind in den ersten Wintern jedoch für einen leichten Schutz aus Reisig dankbar, vor allem an offenen, windigen Standorten. An Krankheiten kann bei Staunässe ein pilzbedingtes Absterben der Zweige auftreten.

Autor: Lucie | Revision: 2.4. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Ginster (Cytisus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-150
Blütenfarbe: Bernstein, Creme
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cytisus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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