Gartenpetersilie Petroselinum hortense
Artikelnummer: 55335Produktdetailbeschreibung
Gartenpetersilie - ein aromatisches Kraut aus der Familie der Doldenblütler, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und vom Balkan, heute verbreitet in Nutz- und Zierpflanzungen. Im ersten Jahr bildet sie eine dichte, bodennahe Rosette von 30–50 cm Höhe und 25–40 cm Breite aus dunkelgrünen, fein gefiederten Blättern. Im zweiten Jahr wächst ein hohler, 60–100 cm hoher Blütenstängel, der von Juni bis August zusammengesetzte Dolden kleiner weißlicher bis grünlich-gelber Blüten trägt, die von Bienen und kleinen Bestäubern besucht werden. Das Kraut besitzt ein rein würziges Aroma, das auf ätherische Öle zurückgeht, in der Küche findet es Verwendung in Suppen, Soßen, Salaten und Kräutermischungen. Die Blätter enthalten von Natur aus Vitamin C und Vitamin K sowie Mineralstoffe und eignen sich daher für den alltäglichen Speiseplan. Für Samen, die als Gewürz dienen, bleiben die Pflanzen bis zum Sommer des zweiten Jahres stehen, wenn die kleinen Doppelachänen reifen. Je nach Verwendung werden glattblättrige Typen für intensiveren Duft und krausblättrige Typen für festeres Kraut und dekorative Ränder angebaut, die auch auf dem Teller gut ihre Form halten. Die Blattstiele sind schlank und gerieft, nach dem Schnitt treiben sie rasch aus der Mitte der Rosette nach. In der Gestaltung wirkt die Petersilie wie feine grüne Spitze, die den Beetrand auflockert und gut mit Schnittlauch, Ringelblume und niedrigen Salaten harmoniert.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger bis halbschattiger Standort mit gleichmäßiger Feuchtigkeit und durchlässigem, humosem Boden mit einem pH-Wert von etwa 6–7,5. Die Aussaat erfolgt von März bis August, die Keimung verläuft eher langsam, oft 3–4 Wochen, daher wird die Oberfläche stets feucht gehalten. Nach dem Auflaufen werden die Pflanzen auf einen Abstand von 25–30 cm vereinzelt, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht. Regelmäßiges Schneiden der Blätter fördert einen dichteren Wuchs, im zweiten Jahr werden die Blätter nach dem Schossen rasch zäher und kräftiger im Geschmack. Eine Düngung mit Kompost oder eine mäßige Stickstoffgabe im Frühjahr verbessert die Qualität des Krauts, in Gefäßen helfen häufigeres Gießen und eine Drainageschicht. Im Beet ist Petersilie bis etwa -20 °C frosthart, im Topf empfiehlt es sich, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. An Krankheiten können Blattflecken und bei zu dichtem Stand auch Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und die Möhrenfliege, vorbeugend wirken ein luftiger Pflanzabstand und ein Wechsel des Standorts. Die Ernte des Krauts erfolgt laufend, meist von April bis Oktober, bei überwinterten Pflanzen auch schon im zeitigen Frühjahr. In der Küche werden vor allem junge Blätter verwendet, die kurzes Mitkochen vertragen, am aromatischsten sind sie jedoch frisch oder erst zum Schluss zugegeben. Ein größeres Gefäß mit mindestens 5–7 l Volumen hält die Feuchtigkeit gleichmäßiger und ermöglicht einen kompakten Horst von 30–45 cm. Bei Hitze helfen Mulch und Gießen direkt an die Wurzeln, damit das Kraut nicht hart wird und nicht vorzeitig schosst. Empfehlenswert sind ein Wechsel des Anbauplatzes und kein Anbau nach anderem Doldenblütler-Gemüse, um den Krankheitsdruck zu verringern.
Autor: Nikol | Revision: 19.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900514494 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Petroselinum B: CZ-4282 C: 26/FP/0095 D: IT |
| Plant Passport 2: | A: Petroselinum B: CZ-4282 C: 26/FP/0114 D: CZ |
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