Gemeine Eibe 'Repandens' Taxus baccata 'Repandens'

Artikelnummer: 8326 63438 63463 Variante wählen
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Niedrige, immergrüne Eibe mit langsamem bis mittelschnellem, breit ausladendem bis niederliegendem Wuchs. Sie erreicht eine Höhe von etwa 0,8–1 m und eine Breite von 2–3 m. Die langen Zweige neigen sich mit zunehmendem Alter bogenförmig, die weichen Nadeln sind satt- bis dunkelgrün. Es handelt sich um einen weiblichen Kultivar, der bei Bestäubung durch eine männliche Eibe von August bis Oktober rote Samenmäntel bildet. Die Samen sowie andere Pflanzenteile sind giftig. Sie ist frosthart bis ca. −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Eibe 'Repandens' - eine niedrige, breit wachsende, immergrüne Kultursorte der Eibe, die sich vor allem durch ihren flachen bis kriechenden Habitus, lange horizontale Äste und dunkelgrünes Nadelkleid auszeichnet. Sie bildet einen Strauch, der deutlich breiter als hoch ist und dessen Zweige mit zunehmendem Alter elegant bogenförmig herabhängen. Das Wachstum ist langsam bis mäßig schnell, niedrig und geht deutlich in die Breite. Im Alter von etwa 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 0,5–0,7 m und eine Breite von 1,5–2 m. In reiferem Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 0,8–1 m und eine Breite von 2–3 m, sehr alte Exemplare können noch breiter werden. Die Nadeln sind linear, flach, weich und etwa 2–3 cm lang. An den horizontalen Zweigen sind sie überwiegend in zwei Reihen angeordnet. Sie haben eine satte bis dunkelgrüne Farbe, die Unterseite ist heller mit zwei unauffälligen Spaltöffnungsstreifen. ‘Repandens’ ist in der Regel ein weiblicher Kultivar, an dem sich nach der Bestäubung von August bis Oktober auffällige rote Becher bilden können, welche die einzelnen Samen umschließen. Für die Fruchtbildung ist ein männlicher Eibenbaum in der Umgebung erforderlich. Der rote fleischige Becher selbst ist nicht giftig, jedoch enthalten der darin liegende Samen sowie alle anderen Pflanzenteile toxische Taxine und sind beim Verzehr giftig. Sie ist sehr gut frosthart, bis etwa −28 bis −30 °C. Es handelt sich um ein langlebiges Gehölz, das auch im höheren Alter seinen charakteristischen niedrigen und weit ausladenden Habitus bewahrt.

Eibe ist ein Nadelbaum, der für sein elegantes Aussehen und seine Langlebigkeit bekannt ist. Er gehört zu den ältesten und langlebigsten Bäumen, die ein hohes Alter erreichen können – einige Exemplare sind über tausend Jahre alt. Dieser immergrüne Strauch oder Baum hat einen dichten und langsam wachsenden Charakter. Seine dunkelgrünen Nadeln sind kurz und weich und bilden eine dichte Krone. Die Früchte der Eibe sind rote Beeren, die als einzige nicht giftig sind, im Gegensatz zum gesamten Strauch. Sie sind eine Nahrungsquelle für Vögel. Ihm behagen feuchte, humose Kalkböden, er wächst aber auch auf trockenen, mageren, schwach sauren Standorten, sowohl an vollsonnigen als auch an schattigen Plätzen. Dieser Baum verträgt Beschneidung und Formgebung gut, was ihn ideal für Hecken und die Gestaltung verschiedener Formen macht. Er ist resistent gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge und ist relativ pflegeleicht. Dank seines Wuchses und Aussehens eignet sich Taxus baccata für Zierpflanzungen, aber auch als Hecke, Gartensolitär oder für traditionelle Gartengestaltungen.

Anbau: Die Eibe gedeiht in der Sonne, im Halbschatten sowie im Schatten. Am besten wächst sie in humusreicher, nährstoffreicher, durchlässiger und mäßig feuchter Erde, ist jedoch sehr anpassungsfähig. Sie verträgt auch kalkhaltige Böden im Bereich eines pH-Wertes von etwa 5,5–8,0 gut. Weniger geeignet sind dauerhafte Staunässe und stark austrocknende Böden. Nach dem Pflanzen benötigt sie eine regelmäßigere Bewässerung, nach guter Anwurzelung verträgt sie auch vorübergehende Trockenheit. Ältere Pflanzen haben relativ geringe Pflegeansprüche. Sie ist sehr gut winterhart, etwa bis –25 bis –30 °C, und für die meisten Regionen der Tschechischen Republik geeignet. Die Eibe verträgt den Rückschnitt hervorragend und treibt als eines der wenigen Nadelgehölze zuverlässig auch aus dem alten Holz wieder aus. Sie kann daher stark verjüngt, regelmäßig geformt und in der gewünschten Größe gehalten werden. Sie eignet sich für geschnittene Hecken, Formgehölze, Gruppenpflanzungen sowie als Solitärpflanze. Nahezu die gesamte Pflanze ist stark giftig, insbesondere die Nadeln und Samen, die Taxine enthalten. Der rote fleischige Becher ist an sich ungiftig, aber aufgrund des giftigen Samens im Inneren werden die Früchte nicht zum Verzehr empfohlen.

Autor: Kamila | Revision: 10. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Eiben (Taxus)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Pflanzenpass: A: Taxus B: CZ-4282 C: 23/FP/0035 D: PL

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