Gemeine Fichte 'Formanek' Picea abies 'Formanek'

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Zwergsorte der Gemeinen Fichte mit niederliegendem, kriechendem bis hängendem Wuchs. Die Sorte wird auch als 'Formánek' geführt. Ohne Stütze breiten sich die Zweige über den Boden aus und bilden einen grünen Teppich über Steine, Mauern oder Hänge. Durch Aufbinden des Leittriebs entsteht ein niedriges Bäumchen mit hängenden Zweigen. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 8–15 cm, ausgewachsen erreicht die Pflanze 0,3–0,6 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die kurzen, steifen Nadeln sind frisch- bis dunkelgrün und duften harzig. Geeignet für Steingarten, Mauerkrone, Teichrand, Hang und Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Formanek' - Zwergsorte der Gemeinen Fichte mit niederliegendem, kriechendem bis hängendem Wuchs. In Katalogen wird sie mitunter auch als Picea abies 'Formánek' geführt. Geschätzt wird die Sorte für ihren niedrigen Habitus, die langen, niederliegenden Triebe und die Möglichkeit, die Pflanze dem Standort entsprechend zu formen. Ohne Stütze breiten sich die Zweige über den Boden aus und bilden einen grünen Teppich über Steine, Mauern oder Hänge. Durch Aufbinden des Leittriebs entsteht ein niedriges Bäumchen mit hängenden Zweigen. Der jährliche Zuwachs beträgt 8–15 cm. Mit 10 Jahren erreichen die Triebe etwa 0,8 m Länge, ausgewachsen wird die Pflanze in der Regel 0,3–0,6 m hoch und 1,5–2 m breit, bei aufgebundenen Pflanzen kann die Höhe je nach Stütze größer ausfallen. Die Nadeln sind kurz, steif, frischgrün bis dunkelgrün und verströmen beim Zerreiben einen harzigen Duft. Die Zapfen stellen nicht den eigentlichen Zierwert dar. Die Sorte 'Formanek' eignet sich für den Steingarten, die Krone einer Trockenmauer, den Teichrand, Hänge, Kübel und Vorgärten sowie als niedriges immergrünes Element zwischen Steinen. Sie harmoniert gut mit Besenheide, Heide, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingel und Fetthennen.

Gemeine Fichte - Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkelgrün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, zunächst aufrecht, später nach unten hängend. Die männlichen Blütenzapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht, jedoch nicht dauerhaft vernässt sein. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Eine Mulchschicht aus Rinde um den Wurzelballen mildert Temperaturschwankungen, verringert das Austrocknen des Bodens und schützt zugleich das flache Wurzelsystem. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Trockenperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Sorte ist bis etwa –26 °C frosthart. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen im Kübel überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu anderen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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