Gemeine Fichte 'Inversa' Picea abies 'Inversa'

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Immergrüne Fichte mit stark hängendem Wuchs und dunkelgrüner Benadelung. Die Silhouette ist unregelmäßig. Wird der Leittrieb aufgebunden, erreicht sie etwa 5–8 m Höhe und 1,5–2,5 m Breite. Ohne Leittriebführung bleibt sie niedriger und breitet sich seitlich aus. Die Äste fallen nahezu senkrecht herab, die unteren können bis zum Boden reichen. Ältere Bäume bilden hängende braune Zapfen von 10–15 cm Länge. Die Sorte ist sehr gut frosthart, bis etwa −34 °C, und kommt als Solitär besonders gut zur Geltung.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Inversa'  - markante Hängeform der Gemeinen Fichte, bekannt seit dem 19. Jahrhundert. Kennzeichnend sind stark hängende Äste, eine unregelmäßige Silhouette und dunkelgrüne Nadeln. Jedes Exemplar kann mit der Zeit einen etwas anderen Charakter entwickeln, was die Sorte zu einem auffälligen Solitärgehölz macht. Der Wuchs ist langsam bis mittelstark und ausgeprägt hängend. Die Sorte bildet in der Regel keinen fest aufrechten Leittrieb, sodass die endgültige Höhe vor allem von der Erziehung des Haupttriebs abhängt. Wird der Leittrieb aufgebunden, kann sie im Alter etwa 5 bis 8 m Höhe und 1,5 bis 2,5 m Breite erreichen, in hohem Alter auch mehr. Ohne Führung des Haupttriebs bleibt sie deutlich niedriger und kann sich unregelmäßig zur Seite ausbreiten. Die Äste hängen charakteristisch fast senkrecht herab und liegen oft eng am Stamm an. Die unteren Triebe können bis zum Boden reichen und rund um den Stamm eine unregelmäßige, fließende Masse bilden. Die Krone ist meist schmal und unregelmäßig und erinnert je nach Leittriebführung an eine hohe hängende Säule oder an eine grüne Kaskade. Die Nadeln sind steif, vierkantig, spitz und etwa 1–2,5 cm lang. Sie sind satt- bis dunkelgrün und behalten diese Farbe das ganze Jahr über. Der junge Austrieb im Frühjahr ist heller und dunkelt allmählich nach. An älteren Pflanzen können sich die typischen walzenförmigen, hängenden Zapfen bilden, anfangs grün bis rötlich, zur Reife hell- bis dunkelbraun. Sie werden etwa 10–15 cm lang und reifen im Laufe des Herbstes. Die Rinde ist in der Jugend relativ glatt und graubraun bis rotbraun, mit zunehmendem Alter wird sie zu einer schuppigen bis rissigen, graubraunen Borke. Die Sorte ist sehr gut frosthart, bis etwa −34 °C, und entspricht damit der Widerstandsfähigkeit der gewöhnlichen Gemeinen Fichte.

Die Gemeine Fichte ist ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise 25 m Höhe und 7 m Breite. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, im Alter wird sie schuppiger und rissig und eher graubraun. Die Äste wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, stehen anfangs aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau:  Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa −34 °C. In normalen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Dünger für Ziernadelgehölze, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Kamila | Revision: 8. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container oder Ballen
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0125 D: PL
Plant Passport 3: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 4: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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