Gemeine Fichte 'Little Gem' Picea abies 'Little Gem'

Artikelnummer: 612003 612000 Variante wählen
Aktion
– 11,90 € ab 11,90 € - –16 % bis zu –16 %
little gem
– 11,90 € ab 11,90 € - –16 % bis zu –16 % 20,90 € / St 9,90 € / St ab 9,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft Auf Lager (5 St) Variante wählen
Variante
Lieferung bis:
- 09.11.2026 Variante wählen
Lieferoptionen

Gemeine Fichte 'Little Gem' ist eine miniaturhafte Zierform der Fichte. Sie entstand als Hexenbesen an Picea abies 'Nidiformis'. Im Vergleich zur Muttersorte ist sie kleiner, dichter und flacher kugelig. Die Sorte bildet einen niedrigen, kissen- bis brotlaibförmigen Wuchs mit Zweigen, die von der Mitte bis zum Rand dicht angeordnet sind. Das Wachstum ist sehr langsam, meist 2–3 cm pro Jahr. Mit 10 Jahren erreicht sie 0,25–0,4 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, ältere Pflanzen etwa 0,5–0,6 m × 0,8–1 m. Sie eignet sich für Steingärten, Tröge, Kübel und Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Little Gem' - eine miniaturhafte Zierform der Europäischen Fichte. Die Sorte entstand als Hexenbesen an Picea abies 'Nidiformis'. Als Entdecker und Einführer in die Kultur wird meist die niederländische Baumschule F. J. Grootendorst & Sons aus Boskoop genannt, Ende der 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Im Vergleich zur nestförmig wachsenden Muttersorte ist 'Little Gem' kleiner, dichter und flacher kugelig. Der Wuchs ist niedrig, kissen- bis brotlaibförmig, mit Zweigen, die von der Mitte bis zum Rand dicht angeordnet sind. Das Wachstum ist sehr langsam, meist 2–3 cm pro Jahr. Mit 10 Jahren erreicht die Pflanze etwa 0,25–0,4 m Höhe und 0,4–0,6 m Breite, ältere Exemplare werden rund 0,5–0,6 m hoch und 0,8–1 m breit. Die Nadeln sind sehr kurz, fein und stehen dicht gedrängt an den kleinen Trieben. Der Austrieb im Frühjahr erscheint hellgrün und geht im Laufe des Sommers in ein satteres bis dunkles Grün über. Die Blüten sind unauffällig, Zapfen bilden sich nur selten. Verwendung findet die Sorte im Steingarten, im Steintrog, im Kübel, im Heidegarten und im Vorgarten. Sie harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingelgräsern und kleinen bodendeckenden Stauden.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise 25 m Höhe und 7 m Breite. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkler grün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Blütenzapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, längere Dürreperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Triebverlängerung unterstützt. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Zweige, ein formgebender Schnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.

Autor: Nikol | Revision: 23.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle