Gemeine Fichte 'Micro' Picea abies 'Micro'

Artikelnummer: 95567
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Zwergsorte der Gemeinen Fichte mit Ursprung in Norwegen. Sie bildet einen sehr niedrigen, kompakten, flachkugeligen bis polsterförmigen Wuchs mit dichter Verzweigung von der Mitte zu den Rändern. Das Wachstum ist langsam, sodass die Pflanze auch auf kleinem Raum gut Platz findet. Nach 10 Jahren erreicht sie etwa 0,4 m Höhe und 0,6 m Breite. Die kürzeren, frischgrünen Nadeln stechen leicht und treiben im Frühjahr heller aus. Zapfen erscheinen nur selten. Die Gemeine Fichte 'Micro' eignet sich für Steingarten, Steintrog, Heidegarten, Vorgarten und größere Kübel, wo sie ein immergrünes Polster bildet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Micro' - Zwergsorte der europäischen Fichte. Diese attraktive Sorte stammt aus Norwegen. Im Garten bildet sie einen sehr niedrigen, kompakten, flachkugeligen bis polsterförmigen Wuchs mit dichter Verzweigung von der Mitte zu den Rändern. Das Wachstum ist langsam und auch auf kleinem Raum gut überschaubar. Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze etwa 0,4 m Höhe und 0,6 m Breite. Die Nadeln sind kürzer, frischgrün, leicht stechend und stehen dicht gedrängt an den feinen Trieben. Der Frühjahrsaustrieb wirkt heller grün und reift im Laufe des Sommers zu einem satteren Farbton aus. Die Blüten sind unauffällig, Zapfen bilden sich bei dieser kleinen Form nur selten. Der Zierwert liegt vor allem im immergrünen Polster und in der Möglichkeit, eine Fichte auch dort zu verwenden, wo gewöhnliche Nadelgehölze rasch zu groß werden. Die Sorte findet Verwendung im Steingarten, im Steintrog, im Heidegarten, im Vorgarten und in größeren Kübeln. Sie harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Schwingelgräsern und kleinen Stauden.

Gemeine Fichte - Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In der freien Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie in der Regel 25 m Höhe und 7 m Breite. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkler grün und an den Spitzen zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs der Krone fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens verringert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Eintrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht etwa bis –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßiges Strecken der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein formgebender Schnitt ist nicht notwendig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf Stickstoffüberdüngung deutlich eingeschränkt wird. Bei Gruppenpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum zur Entfaltung ihrer vollen Form und Farbe hat.

Autor: Nikol | Revision: 23.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900429224
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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