Gemeine Fichte 'Ohlendorffii' Picea abies 'Ohlendorffii'

Artikelnummer: 8885603
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Langsam wachsende Sorte der Gemeinen Fichte aus der Baumschule Ohlendorff in Hamburg. Sie gilt als alter deutscher Sämling aus dem 19. Jahrhundert. In der Jugend bildet sie einen flachkugeligen bis abgerundeten Wuchs, später strebt sie zu einem breiten Kegel empor. Die Verzweigung ist dicht, leicht offen und unregelmäßig, was ihr ein weiches, buschiges Erscheinungsbild verleiht. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 1 m Höhe, in Gärten meist 2–3 m × 2–2,5 m. Die Nadeln sind grün bis dunkelgrün. Geeignet als Solitär, für größere Steingärten und Nadelgehölzpflanzungen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Ohlendorffii' - langsam wachsendes Nadelgehölz. Die Sorte wird mit der Baumschule Ohlendorff in Hamburg in Verbindung gebracht und gilt als alter deutscher Sämling aus dem 19. Jahrhundert. In der Jugend bildet sie einen flachkugeligen bis abgerundeten Wuchs, mit zunehmendem Alter strebt sie zu einer breit kegelförmigen Gestalt empor. Die Verzweigung ist dicht, aber leicht offen und unregelmäßig, sodass die Pflanze weich und buschig wirkt. Das Wachstum ist in der Jugend langsam, später kann es kräftiger ausfallen. Mit 10 Jahren erreicht sie gewöhnlich etwa 1 m Höhe, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10 cm. In üblichen Gärten ist mit einer Höhe von 2–3 m und einer Breite von 2–2,5 m zu rechnen, sehr alte und frei wachsende Exemplare können mit der Zeit deutlich höher werden. Die Nadeln sind eher steif, radial angeordnet, grün bis dunkelgrün, am jungen Austrieb heller und im Laufe des Sommers satter gefärbt. Ältere Pflanzen können zylindrische braune Zapfen bilden, die jungen Zapfen sind oft purpurn. Die Blüten sind unauffällig. Die Sorte eignet sich als niedrigerer Solitär im Rasen, im Vorgarten, im größeren Steingarten, im Heidegarten, an Steinen sowie in Nadelgehölzpflanzungen. Sie harmoniert gut mit Heidekraut, niedrigen Wacholdern, Zwergkiefern, Gräsern und bodendeckenden Stauden.

Gemeine Fichte - Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In der freien Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und stets leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in gewöhnlichen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet die Überwinterung keine Probleme, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßige Triebverlängerung fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht erforderlich. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 23.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900429248
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 250-300
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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