Gemeine Fichte 'Perry's Gold' Picea abies 'Perry's Gold'

Artikelnummer: 9999431
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Die Gemeine Fichte ist ein Gebirgsnadelbaum aus kühlen, feuchten Fichtenwäldern. Sie stammt aus Nord- und Mitteleuropa. Die Sorte 'Perry's Gold' entstand Anfang der Neunzigerjahre als Auslese in den USA und wird auch als 'Perry's Golden' geführt. Sie bildet eine kompakte, regelmäßig kegelförmige Gestalt mit leicht überhängenden Zweigspitzen. Die Nadeln sind kurz und vierkantig. Im Sommer sind sie dunkelgrün, und sie bleiben auch im Winter grün. Im Frühjahr, meist von April bis Mai, treiben die neuen Triebe butter- bis goldgelb aus und vergrünen innerhalb weniger Wochen. Im Garten wirkt die Gemeine Fichte 'Perry's Gold' als ganzjähriger Blickpunkt am Eingang, im Steingarten und im Heidegarten. Dort setzt sie Rhododendren, Heidelbeeren und Gräser in Szene.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Perry's Gold'  - ein attraktiver Gebirgsnadelbaum aus den kühleren und feuchteren Fichtenwäldern Nord- und Mitteleuropas. Die Sorte 'Perry's Gold' entstand als Auslese, die Anfang der Neunzigerjahre in den USA gefunden wurde. Sie kam unter einem Namen in den Handel, der an ihren Entdecker Arthur Perry erinnert. Mitunter wird sie auch unter dem Synonym 'Perry's Golden' geführt. Die Pflanze bildet einen kompakten, regelmäßig kegelförmigen Wuchs mit fein überhängenden Zweigspitzen und gut erkennbarem Leittrieb. Die Nadeln sind kurz und vierkantig und stehen dicht rund um die Zweige. Im Sommer sind sie dunkelgrün, und sie bleiben auch im Winter grün. Die größte Wirkung zeigt sich im Frühjahr, meist von April bis Mai. Dann treiben die neuen Triebe butter- bis goldgelb aus und vergrünen über mehrere Wochen allmählich. An älteren Pflanzen können sich die für die Gemeine Fichte typischen länglichen, hängenden Zapfen bilden, die im Herbst zu Brauntönen ausreifen. Im kleineren Garten wirkt sie als ganzjähriger Blickpunkt am Eingang, im Steingarten und im Heidegarten. Dort hebt der goldene Austrieb blaue und silbrige Nadelgehölze, Rhododendren, Heidelbeeren und Ziergräser hervor.

Gemeine Fichte - Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Natur erreicht sie eine Höhe von bis zu 50m. Unter Gartenbedingungen wird sie üblicherweise bis zu 25m hoch und 7m breit. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun. Mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger und rissig und nimmt einen eher graubraunen Ton an. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkler grün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich. Zunächst wachsen sie aufrecht, später neigen sie sich nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau:  Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort. Er fördert die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs der Krone. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5. Daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Eine Rindenmulchschicht rund um den Wurzelballen ist empfehlenswert. Sie mildert Temperaturschwankungen, verhindert das Austrocknen des Bodens und schützt zugleich das flache Wurzelsystem. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Phasen ist regelmäßiges Gießen wichtig, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit. Anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Sorte ist bis etwa –26 °C winterhart. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz nötig. Junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Nadelgehölzdünger. Sie fördert einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste. Ein Formschnitt ist nicht erforderlich. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten. Unter den Schädlingen sind vor allem Spinnmilben und Blattläuse zu nennen. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu anderen Pflanzen oder größeren Gehölzen. So hat die Sorte genug Raum, um ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 16.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900489716
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 140-160
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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