Gemeine Fichte 'Procumbens' Picea abies 'Procumbens'
Artikelnummer: 118226Produktdetailbeschreibung
Gemeine Fichte 'Procumbens' - eine kriechende, bodendeckende Sorte der europäischen Gemeinen Fichte. Sie wächst deutlich in die Breite, die Äste breiten sich dicht über dem Boden aus und heben sich an den Enden nur leicht an, sodass ein niedriges, natürlich wirkendes Polster entsteht. Die Nadeln sind schmal, mattgrün und fühlen sich weniger stechend an. Dank der dichten Verzweigung bedecken sie den Boden gut. Nach 10 Jahren erreicht die Pflanze etwa 0,4 m Höhe und 1,2 m Breite, ausgewachsen je nach Standort meist 0,4–0,6 m × 1,8–2,5 m. Typisch sind auch lange, überhängende Zweige, die die Kanten von Steinen und Trockenmauern weich umspielen. Verwendung findet sie an Hängen, im Steingarten, in Bergpflanzungen sowie als immergrünes Grundgerüst in Kiesbeeten, wo sie sich mit Heide, Heidelbeeren, Thymian und niedrigen Gräsern kombinieren lässt. Im Vergleich zu gängigen bodendeckenden Wacholdern wirkt sie in Wald- und Berggärten natürlicher.
Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Wuchs. In freier Natur kann er bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht er üblicherweise 25 m Höhe und 7 m Breite. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, im Alter zunehmend schuppig, rissig und eher graubraun. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkelgrün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Eine Rindenmulchschicht um den Wurzelballen mildert Temperaturschwankungen, verringert das Austrocknen des Bodens und schützt zugleich das flache Wurzelsystem. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Winterhärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Topf. Die Düngung erfolgt sparsam: Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die ein gleichmäßiges Wachstum ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, unter den Schädlingen vor allem Spinnmilben und Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung verringern ihr Auftreten deutlich. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte ausreichend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Kristýna | Revision: 16.1.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | 2284900376849 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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