Gemeine Fichte 'Roseospicata' Picea abies 'Roseospicata'

Artikelnummer: 9999430
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Die Gemeine Fichte ist ein Bergnadelbaum der kühleren, feuchteren Fichtenwälder Europas. Die Sorte 'Roseospicata' besticht durch ihren Austrieb im Frühjahr. Ende April bis Anfang Mai färben sich die Triebspitzen rosa bis rosa-cremefarben, am intensivsten etwa 10–14 Tage lang, danach gehen sie in Grün über. Die Nadeln bleiben dunkelgrün, kurz, 1–2 cm lang und leicht stechend. Der Wuchs ist eher langsam, die Form regelmäßig kegelförmig, ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 4–8 m × 2–3 m. Im Garten setzt sie einen Akzent im Frühjahr und harmoniert gut mit Heidekraut, Heidelbeeren, Rhododendren und Gräsern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Roseospicata'  - ein Bergnadelbaum, der in der Natur kühlere und feuchtere Fichtenwälder von Nordeuropa über die Alpen und Karpaten bis zum Balkan bildet. Die Sorte 'Roseospicata' gehört zu den Gartenauslesen, die wegen ihres farbigen Austriebs im Frühjahr geschätzt werden. Ende April bis Anfang Mai färben sich die Spitzen der jungen Triebe rosa bis rosa-cremefarben. Der Effekt ist etwa 10–14 Tage lang am ausgeprägtesten und geht danach im Laufe einiger Wochen in Grün über. Die älteren Nadeln bleiben dunkelgrün, kurz, vierkantig, etwa 1–2 cm lang und an der Spitze leicht stechend. Der Habitus ist regelmäßig kegelförmig mit dichten Astquirlen, wobei der Wuchs als langsamer gilt als bei der gewöhnlichen Fichte. Die jährlichen Zuwächse liegen in der Praxis meist bei etwa 10–30 cm, in nährstoffreichem und feuchterem Boden auch darüber. Im Garten ist meist mit einer Höhe von etwa 4–8 m und einer Breite von 2–3 m zu rechnen, nach 10 Jahren je nach Bedingungen häufig mit etwa 1,2–2,7 m × 0,7–1 m. An älteren Pflanzen können sich hängende, etwa 10–15 cm lange Zapfen bilden, die im Herbst zu Brauntönen ausreifen. In Pflanzungen wirkt sie als Frühjahrsakzent zwischen immergrünen Gehölzen und ergänzt Besenheide, Schneeheide, Heidelbeeren und Rhododendren, ebenso Ziergräser und Splittmulch, der die Farbe der Zuwächse zusätzlich hervorhebt. Im Vergleich zu Sorten mit rotem Austrieb wirkt der Farbton weicher, eher rosa als weinrot.

Gemeine Fichte - ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In freier Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste wachsen in Quirlen. Die Nadeln sind dunkelgrün und an den Spitzen zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Blütenzapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau:  Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Austriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte fruchtbar, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht sein, jedoch nicht längere Zeit vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft, besonders in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Trockenperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, vor allem im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingelassenem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam. Im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein gezielter Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Nikol | Revision: 16.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900489723
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 500 und mehr, 600 und mehr, 700 und mehr
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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