Gemeine Fichte 'Tompa' Picea abies 'Tompa'

Artikelnummer: 612221
18,90 € / St Grundpreis:
Ausverkauft
Variante
Lieferoptionen

Die Gemeine Fichte 'Tompa' ist eine kompakte Zwergfichte für kleine Gärten. Sie bildet einen dichten, unregelmäßig kegelförmigen bis kissenartigen Kleinstrauch, der sich in Steingärten ebenso bewährt wie in Kübeln. Der Wuchs ist langsam, nach 10 Jahren erreicht die Pflanze häufig etwa 0,4 × 0,4 m. Die Nadeln sind steif und olivgrün. Geeignet ist ein sonniger bis leicht halbschattiger Standort mit mäßiger Luftfeuchtigkeit und ohne anhaltende Überhitzung. Im Vergleich zur klassischen Zuckerhutfichte Picea glauca 'Conica' wirkt sie rustikaler und verzeiht auch eine weniger vollkommene Form ohne Schnitt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeine Fichte 'Tompa'  - eine Zwergsorte der europäischen Gemeinen Fichte, einer Art, die von Natur aus an kühlere, feuchtere Waldstandorte Mittel- und Nordeuropas gebunden ist. Im Garten wird sie wegen ihrer dichten, kompakten Verzweigung und ihres langsamen Wuchses geschätzt, dank dem sie auch dort Platz findet, wo für gewöhnliche Fichten kein Raum ist. Der Habitus ist unregelmäßig kegelförmig bis kissenartig, mit verkürzten und mitunter dekorativ gebogenen Endtrieben, die der Pflanze eine weichere Silhouette verleihen. Die Nadeln sind kurz bis mittellang, eher steif, oliv- bis mittelgrün und bedecken die Zweige gut, sodass die Pflanze auch im Winter voll wirkt. Nach 10 Jahren erreicht sie häufig etwa 0,4 m Höhe und Breite, ausgewachsen je nach Bedingungen meist 0,6–0,9 m × 0,8–1,0 m. Im Herbst können kleine Zapfen angesetzt werden, die der Gestaltung ein natürliches, waldtypisches Detail hinzufügen. Verwendung findet sie in Steingärten, Heidegärten, Vorgärten und Kübeln, wo sie als beständiger grüner Akzent wirkt. Gut kombinieren lässt sie sich mit Heidepflanzen, Zwergkiefern, Fetthennen, Farnen für den Halbschatten oder mit Gräsern und Steinen.

Die Gemeine Fichte ist ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In der freien Natur kann sie eine Höhe von bis zu 50 m erreichen. Unter Gartenbedingungen wird sie üblicherweise 25 m hoch und 7 m breit. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste stehen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Spitzen zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich. 

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Wuchs der Krone fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht, jedoch nicht langfristig vernässt sein. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis schwach saurer Reaktion, etwa im Bereich von pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. In warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C. In gewöhnlichen Wintern in Tief- und Hügellagen bereitet der Winterschutz keine Probleme, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Triebwachstum unterstützt. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht erforderlich. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten wird durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich eingeschränkt. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Kristýna | Revision: 16.1.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: 2284900526381
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60, 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle