Gemeine Fichte 'Will's Zwerg' Picea abies 'Will´s Zwerg'
Artikelnummer: 967764 720426 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Gemeine Fichte 'Will's Zwerg' - eine Zwergsorte der Gemeinen Fichte mit dichtem, regelmäßig kegelförmigem Wuchs und auffallend hellen Jungtrieben. Sie entstand als deutsche Selektion und behält dank ihres langsamen Wuchses dauerhaft eine kompakte, ordentliche Silhouette. Der Wuchs ist langsam, dicht und regelmäßig kegelförmig bis breit kegelförmig. In der Jugend ist die Pflanze sehr kompakt, später streckt sie sich allmählich zu einem ausgeprägteren Kegel. Nach etwa 10 Jahren erreicht sie rund 1 bis 1,5 m Höhe, ausgewachsen in der Regel etwa 2 bis 3 m Höhe und 1 bis 1,5 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt meist bei rund 10–15 cm. Die Äste sind kurz, dicht angeordnet und schräg aufwärts bis seitwärts gerichtet. Dank der reichen Verzweigung bleibt die Krone von der Basis bis zur Spitze dicht und ohne auffällige Unregelmäßigkeiten. Die Nadeln sind kurz, steif, spitz und stehen dicht rund um die Triebe. Die älteren Nadeln zeigen eine satt- bis dunkelgrüne Färbung, während die neuen Frühjahrstriebe auffallend hellgrün bis gelbgrün austreiben. Der Kontrast zwischen jungen und älteren Nadeln ist im Frühjahr am stärksten und gehört zu den wichtigsten Zierwerten der Sorte. An älteren Exemplaren können die für die Gemeine Fichte typischen Zapfen erscheinen. Sie sind länglich walzenförmig und hängend, in der Jugend grün bis rötlich und zur Reife braun. An jungen Pflanzen treten sie nur selten auf. Die Rinde ist anfangs relativ glatt und graubraun bis rotbraun, später geht sie in eine fein schuppige, graubraune Borke über.
Die Gemeine Fichte ist ein Nadelbaum mit kegelförmigem Habitus. In der freien Natur kann sie bis zu 50 m hoch werden. Unter Gartenbedingungen erreicht sie üblicherweise eine Höhe von 25 m und eine Breite von 7 m. Die Rinde ist in der Jugend glatt und braun, mit zunehmendem Alter wird sie schuppiger, rissig und eher graubraun. Die Äste wachsen in Quirlen. Die Nadeln selbst sind dunkler grün und an den Enden zugespitzt. Die Zapfen sind länglich, wachsen zunächst aufrecht und neigen sich später nach unten. Die männlichen Zapfen sind gelb, die weiblichen rötlich.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der eine intensive Färbung der Frühjahrstriebe und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Trockenperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte reicht bis etwa –26 °C, in normalen Wintern in Tief- und Hügellagen ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Strecken der Triebe fördert. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. An Krankheiten können unter ungünstigen Bedingungen pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ihr Auftreten lässt sich durch einen luftigen Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und den Verzicht auf Stickstoff-Überdüngung deutlich verringern. Bei Gruppenpflanzungen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zu benachbarten Pflanzen oder größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Färbung zu entfalten.
Autor: Kamila | Revision: 8. 9. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!
