Gemeine Hasel 'Syrena' Corylus avellana 'Sirena'

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Purpurne Blätter und schmackhafte Nüsse verbinden eine markante Zieroptik mit einer regelmäßigen Ernte. Die Haselnuss 'Syrena' ist eine polnische Obstsorte, die einen breit ausladenden Strauch bildet, der eine Höhe von etwa 3–5 m und eine Breite von 3–4 m erreicht. Die jungen Blätter haben eine sattrote bis dunkelpurpurne Farbe, die an einem sonnigen Standort am ausgeprägtesten ist. Bereits im Februar und März erscheinen auffällige rötliche Kätzchen, und im Laufe des Septembers reifen mittelgroße, leicht längliche Nüsse mit einem schmackhaften Kern heran, der die Schale gut ausfüllt. Die Nüsse eignen sich für den Direktverzehr, zum Rösten, Backen sowie zur Zubereitung von Desserts und Nusscremes. Die Sorte kommt sowohl im Nutz- als auch im Ziergarten zur Geltung, ob als markanter Solitär oder als Teil lockerer Strauchgruppen. Für eine regelmäßigere und höhere Ernte empfiehlt sich die Pflanzung zusammen mit einer weiteren Haselnusssorte mit gleicher Blütezeit, wie zum Beispiel 'Cosford' oder 'Halser Riese'.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Haselnuss 'Syrena' – eine fremdbestäubende Sorte aus Polen, die zu den sehr beliebten Zier- und Obststräuchern zählt und für ihre dekorative rote Blattfärbung sowie ihre schmackhaften Früchte geschätzt wird. Die Reife erfolgt frühmittig (Ende August bis Anfang September). Sie zeichnet sich durch ein mäßig starkes Wachstum aus, erreicht im Alter eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern und bildet einen aufrechten, leicht ausladenden Strauch mit guter Verzweigung, der sich leicht formen und durch Schnitt erhalten lässt. Die Blätter sind gesund, mittelgroß und oval, wobei sie im Frühjahr und Sommer eine auffällige dunkelrote bis weinrote Farbe tragen, die im Laufe der Saison in ein Dunkelgrünbraun übergeht und die Triebe dauerhaft zuverlässig bedeckt. Die Pflanze blüht im Frühjahr mit zahlreichen unauffälligen Blüten, wobei die austreibenden männlichen Kätzchen zuverlässig Bienen und andere Bestäuber anziehen. Bei der Ernte werden mittelgroße, längliche Nüsse in einer dunklen Hülle geerntet. Das Fruchtfleisch (der Kern) ist fest, sehr schmackhaft und besticht durch einen wohlschmeckenden, süßlichen Geschmack. Bei korrekter Lagerung bleiben die Früchte lange Zeit frisch. Das Besondere an dieser Sorte ist ihr hoher Zierwert dank des purpurfarbenen Laubs, was sie zu einer hervorragenden Solitärpflanze für Gärten macht. In Gärten und Obstanlagen eignet sie sich für den direkten Verzehr, als Heckenpflanze oder als farbenfroher Ziersolitär.

Anbau: Wir wählen einen wärmeren und sonnigen Standort, idealerweise in niedrigeren und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Der Haselstrauch verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Reifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht er in tiefen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus, die Feuchtigkeit gut speichern, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder vernässten Böden verschlechtert sich das Wachstum. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), wenn die Böden noch warm sind. Einzelne Sträucher werden etwa 3–4 m voneinander entfernt gepflanzt, bei niedrigeren, freistehenden Hecken kann ein Abstand von 1–1,5 m verwendet werden. Nach der Pflanzung ist es ratsam, gut verrotteten Kompost in die Umgebung der Wurzeln einzuarbeiten, den Boden mit Hackschnitzeln oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Saisons für regelmäßige Bewässerung zu sorgen. Der Haselstrauch hat ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Hinsichtlich der Frostbeständigkeit sind Haselnusssträucher widerstandsfähig, gut etablierte Pflanzen vertragen Temperaturen von etwa −25 bis −28 °C, nur die frühe Frühlingsblüte ist anfälliger für späte Fröste. Der Strauch trägt am besten auf zweijährigem und dreijährigem Holz, daher konzentriert sich der Schnitt auf die kontinuierliche Verjüngung und die Erhaltung von 6–8 stärkeren Gerüsttrieben; überalterte oder zu stark verdichtende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. Von Krankheiten und Schädlingen können gelegentlich Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch die Larven der Nussfruchtfliege auftreten, das Risiko wird durch rechtzeitiges Sammeln und Vernichten geschädigter Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Fressfeinde reduziert. In der Gartengestaltung eignet sich der Haselnussstrauch als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit anderen Obststräuchern wie Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo er ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Strauchhaselnüssen

Autor: Kamila | Revision: 27.08.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Blütezeit: April, Marsch
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Fruchtfarbe: Braun
Ernte-/Reifedatum: September
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Kreuzbestäubt
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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