Gemeiner Wacholder 'Corielagan' Juniperus communis 'Corielagan'

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Immergrüner Nadelstrauch mit niederliegendem Wuchs und waagerecht wachsenden Trieben. Die kurzen, steifen Nadeln sind leuchtend grün und tragen einen silbrig-blauen Streifen. Die Pflanze bildet dichte Polster. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von 10 bis 15 cm und eine Breite von 1,5 bis 2 Metern. Weibliche Exemplare bilden kugelige Beerenzapfen, die zu einer blauschwarzen Färbung ausreifen. In der Gartengestaltung bewährt sich der Gemeine Wacholder 'Corielagan' als hervorragender Bodendecker, der an trockenen Standorten, in Steingärten oder auf Stützmauern zuverlässig den Rasen ersetzt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeiner Wacholder 'Corielagan' - dieses immergrüne Nadelgehölz zeichnet sich durch einen streng niederliegenden, kriechenden Wuchs aus, wobei die Triebe waagerecht direkt am Boden wachsen und sich an den Spitzen leicht aufrichten. Die nadelförmigen Blätter sind kurz, steif und zugespitzt, leuchtend grün und tragen auf der Oberseite einen auffälligen silbrig-blauen Streifen, was dem ganzen Strauch ein frisches, strukturiertes Erscheinungsbild verleiht. Die Pflanze wächst mittelstark und bildet sehr dichte, ineinander verflochtene Polster. Ausgewachsen erreicht sie eine Höhe von nur 10 bis 15 cm, kann sich jedoch auf eine Breite von 1,5 bis 2 Metern ausbreiten. Als Vertreter einer heimischen europäischen Art ist dieses Gehölz zweihäusig, weibliche Exemplare können nach der Bestäubung kleine, harte, kugelige Beerenzapfen hervorbringen. Diese Scheinfrüchte, Wacholderbeeren genannt, sind zunächst grün und reifen im Laufe von zwei bis drei Jahren zu einer tief blauschwarzen Färbung mit grauer, wachsartiger Bereifung aus. In der Gartengestaltung bewährt sich die Sorte als hervorragender Bodendecker, der an trockenen Standorten zuverlässig den Rasen ersetzt. Besonders gut kommt sie in Kombination mit Ziergräsern und dunklen Steinen im Steingarten zur Geltung oder hängt effektvoll über die Kanten von Stützmauern.

Gemeiner Wacholder ist ein immergrünes, langsam wachsendes Nadelgehölz, das zu den heimischen Gehölzen zählt und nahezu in ganz Europa verbreitet ist. In der Natur kommt er je nach Standortbedingungen und Varietät als aufrechter Strauch, kleiner Baum oder ausgebreiteter Strauch vor. Geschätzt wird er nicht nur als Zierpflanze, sondern auch wegen seiner aromatischen Früchte – der sogenannten Wacholderbeeren –, die in der Küche und in der Heilkunde Verwendung finden. Er erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2 bis 5 Metern, es gibt jedoch auch zwergwüchsige oder kriechende Formen. Die stechenden Nadeln sind 1–2 cm lang, oft silbrig bereift und stehen in dreizähligen Quirlen. Typischer Schmuck sind die blauschwarzen, runden Früchte – die Wacholderbeeren –, die erst im zweiten Jahr ausreifen und für ihren Duft sowie ihre Verwendung etwa bei der Herstellung von Gin bekannt sind. Dank seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit, seines markanten Aussehens und seiner nutzbaren Früchte ist er ein beliebtes Element in Zier- und naturnahen Pflanzungen.

Anbau: Der Wacholder ist im Anbau anspruchslos, es muss jedoch ein durchlässiger Boden ohne winterliche Staunässe gewährleistet sein. Am besten gedeiht er in voller Sonne, verträgt auch Halbschatten, im Schatten verkahlt er jedoch und verliert den blauen Farbton. Geeignet sind lehmig-sandige bis steinige Substrate mit Drainage und einem pH-Wert von etwa 5,5–8,0, auch kalkhaltiger Untergrund wird gut vertragen. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen entscheidend, nach dem Einwurzeln ist er ausgesprochen trockenheitsverträglich und verträgt Wind sowie Stadtklima. Die Düngung beschränkt sich in der Regel auf eine mäßige Frühjahrsgabe Koniferendünger, ein Übermaß an Stickstoff führt zu weicheren Zuwächsen. Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, eventuelle Korrekturen erfolgen Ende Winter oder zeitig im Frühjahr durch Entfernen beschädigter Triebe. In Regionen mit schwerem, nassem Schnee bewährt sich ein winterliches Zusammenbinden, damit die Äste nicht auseinanderbrechen. Containerpflanzen werden je nach Witterung von März bis November gepflanzt, in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen wird mit etwa -28 bis -34 °C angegeben. Der jährliche Zuwachs liegt häufig bei etwa 10–20 cm, ausgewachsen ist im Garten mit einer Höhe von 10–15 cm und einer Breite von 1,5–2 m zu rechnen. Bei der Pflanzung in Reihe wird ein Abstand von etwa 0,6–0,8 m eingehalten, für Solitäre und Gruppen 0,8–1,2 m. An Krankheiten und Schädlingen können Spinnmilben, Napfschildläuse und Rostpilze der Gattung Gymnosporangium auftreten, daher lohnt es sich, die Pflanzen luftig zu halten und nicht zu übergießen.

Autor: Nikol | Revision: 2.6. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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