Gemeiner Wacholder 'Gold Cone' Juniperus communis 'Gold Cone'

Artikelnummer: 438541
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Goldgelbe Nadeln und ein schlanker, säulenförmiger Wuchs verleihen dem Wacholder das ganze Jahr über eine markante Optik. 'Gold Cone' ist ein kompakter Kultivar des Gemeinen Wacholders, der eng aufrecht wächst und dank seiner dichten Verzweigung wenig Platz beansprucht. Nach 10 Jahren kann er eine Höhe von etwa 1,5–2,5 m und eine Breite von 0,5–0,6 m erreichen, im Alter auch mehr. Am besten färbt er sich an einem vollsonnigen Standort aus. Er verträgt Trockenheit, Wind sowie nährstoffarme, durchlässige Böden sehr gut und eignet sich ideal für Steingärten, Vorgärten, Kiespflanzungen oder größere Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeiner Wacholder 'Gold Cone' – eine immergrüne Sorte mit schmalem, aufrechtem bis säulenförmigem Wuchs und einem markanten goldgelben Nadelkleid. Er wurde um 1980 in Deutschland gezüchtet und von der Baumschule Heinrich Kordes in Bilsen in den Handel eingeführt. Die Krone ist dicht verzweigt, jedoch etwas lockerer als bei sehr schmalen säulenförmigen Formen wie dem Typ 'Compressa'. Die Nadeln sind kurz, steif und stichig, in Dreiergruppen in Quirlen angeordnet. Die jungen Austriebe strahlen im Frühjahr gelb bis goldgelb, bleiben im Sommer deutlich gelbgrün und wandeln sich im Winter in einen grünen, graugrünen bis leicht bronzenen Farbton. An einem sonnigen Standort ist die Farbe am intensivsten. Die jährlichen Zuwächse liegen je nach Bedingungen bei etwa 15–25 cm. Nach 10 Jahren kann die Pflanze eine Höhe von ca. 1,5–2,5 m und eine Breite von 0,5–0,6 m erreichen; im Alter kann sie höher werden, bleibt dabei aber relativ schmal. Die Art Gemeiner Wacholder ist zweihäusig, sodass die Wacholderbeeren nur an weiblichen Pflanzen nach der Bestäubung durch eine männliche Pflanze gebildet werden. Bei dieser Sorte kann die Fruchtbildung daher nicht als regelmäßiges Merkmal jeder Pflanze angesehen werden. 'Gold Cone' eignet sich hervorragend als schmaler Solitär, in Kies- und Heidepflanzungen, in Steingärten, Vorgärten, an Hängen sowie in größeren Gefäßen. Er bildet einen schönen Kontrast zu blaugrünen Koniferen, dunklen Steinen und trockenheitsliebenden Ziergräsern.

Gewöhnlicher Wacholder ist ein immergrüner, langsam wachsender Nadelbaum, der zu unseren heimischen Gehölzen gehört und fast in ganz Europa verbreitet ist. In der Natur kommt er je nach Standortbedingungen und Sorte in Form von aufrechten Sträuchern, kleineren Bäumen oder ausgebreiteten Sträuchern vor. Er wird nicht nur als Zierpflanze geschätzt, sondern auch für seine aromatischen Früchte – sogenannte Wacholderbeeren –, die sowohl in der Küche als auch in der Heilkunde verwendet werden. Er erreicht normalerweise eine Höhe von 2 bis 5 Metern, es gibt aber auch Zwerg- oder Kriechformen. Er hat nadelförmige, stachelige Nadeln von 1–2 cm Länge, oft silbrig bereift, die in dreizähligen Quirlen wachsen. Ein charakteristischer Schmuck sind die blau-schwarzen, runden Früchte – Wacholderbeeren, die erst im zweiten Jahr reifen und für ihren Duft und ihre Verwendung, z. B. bei der Gin-Herstellung, bekannt sind. Dank seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit, seines markanten Aussehens und seiner nützlichen Früchte ist er ein beliebtes Element in Zier- und naturnahen Pflanzungen.

Pflege: Bevorzugt einen sonnigen Standort, wo sich die ausgeprägteste goldene Färbung der Triebe zeigt. Leichte Beschattung wird vertragen, die Farbe ist jedoch weniger intensiv. Der Standort sollte luftig, trocken bis leicht feucht sein, ohne dauerhafte winterliche Belastung durch nassen Schnee. Der Boden sollte gut durchlässig, sandig-lehmig bis steinig sein, mit einem pH-Wert idealerweise um 6-7,5, wobei Wacholder auch ärmere und leicht saure oder mäßig alkalische Bedingungen verträgt. Die Pflanzen werden von März bis November als Containerpflanzen gesetzt. In schweren Böden hilft eine Drainageschicht aus Kies und eine teilweise Auflockerung mit Sand. Nach dem Pflanzen wird bis zum Durchwurzeln regelmäßig gegossen, später verträgt er Trockenheit gut und Gießen ist nur bei länger anhaltender Sommerhitze erforderlich. Gedüngt wird meist minimal, in der Regel reicht eine einmalige Frühjahrsdosis eines stickstoffarmen Nadelbaumdüngers. Die Bodenoberfläche kann mit Kies gemulcht werden, was die gute Nadelfärbung fördert und Unkraut unterdrückt. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, nur trockene oder beschädigte Äste werden im Frühjahr entfernt. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -28 °C, wodurch er auch in höheren Lagen problemlos überwintert. An nassen Standorten kann er Wurzelfäule erleiden, in zu dichten Pflanzungen können Pilzkrankheiten der Triebe auftreten. Für eine flächendeckende Wirkung werden etwa 2-3 Pflanzen pro 1 m² verwendet, bei der Pflanzung in Gruppen mit anderen Gehölzen sind Abstände von etwa 0,8-1 m angebracht.

Autor: Kristýna | Revision: 08.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
EAN: 2284900528750
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 21/FP/0023 D: CZ

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