Gemeiner Wacholder 'Green Carpet' Juniperus communis 'Grüner Teppich'

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Gemeiner Wacholder 'Green Carpet' eignet sich für pflegeleichte, dauerhaft grüne Flächen. Die Zweige kriechen dicht über dem Boden und bilden nach und nach einen festen Teppich aus leicht stechenden, dunkelgrünen Nadeln, die beim Zerreiben zwischen den Fingern aromatisch duften. Der Strauch verträgt volle Sonne, trockenere Bedingungen und windige Lagen und bewährt sich daher als Bodendecker in naturnah gestalteten Gärten ebenso wie in modernen Kiesbeeten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeiner Wacholder 'Green Carpet' - 'Green Carpet' geht auf eine heimische europäische Art zurück, die natürlicherweise an trockenen Hängen, auf Heiden und an den Rändern lichter Kiefernwälder vorkommt. Diese Standorte haben ihre außergewöhnliche Widerstandskraft gegenüber Kälte, Wind sowie mageren, steinigen Böden geprägt. Die Sorte bildet einen sehr niedrigen, flächig wachsenden Strauch, dessen Zweige dem Boden dicht aufliegen. Der Wuchs erinnert an einen geschlossenen grünen Teppich mit einer Höhe von 0,1-0,2 m und einer Breite von 1-1,5 m, im Alter auch mehr. Das Wachstum verläuft langsam, doch entsteht eine dichte Struktur, die Unkraut wirksam unterdrückt und Hänge befestigt. Die Nadeln sind kurz, nadelförmig, stechend, sattgrün bis dunkelgrün und an jungen Trieben heller. Beim Zerreiben verströmen sie den angenehm aromatischen, für Wacholder typischen Duft. Wacholder ist zweihäusig, die Blüten im Frühjahr sind unscheinbar, an weiblichen Pflanzen können sich kleine, kugelige, bläulich bereifte Beerenzapfen bilden, die Sorte wird jedoch ausschließlich als Zierpflanze verwendet. Dank des flachen Wuchses findet sie Verwendung in großen Steingärten, an trockenen Hängen, in Heidegärten, Kiesbeeten oder als grüner Teppich unter höheren Nadelgehölzen. In Pflanzungen bildet sie einen ruhigen Hintergrund für Gehölze mit kräftigem oder panaschiertem Laub und harmoniert gut mit Stauden mit grauen oder weinroten Blättern.

Gemeiner Wacholder ist ein immergrünes, langsam wachsendes Nadelgehölz, das zu den heimischen Gehölzen zählt und nahezu in ganz Europa verbreitet ist. In der Natur wächst er je nach Standortbedingungen und Varietät als aufrechter Strauch, kleiner Baum oder ausgebreiteter Strauch. Er erreicht gewöhnlich eine Höhe von 2 bis 5 m, es gibt jedoch auch Zwerg- und Kriechformen. Die nadelförmigen, stechenden Nadeln sind 1-2 cm lang, oft silbrig bereift und stehen in dreizähligen Quirlen. Typischer Schmuck sind die blauschwarzen, runden Früchte, die Wacholderbeeren, die erst im zweiten Jahr reifen. Dank seiner natürlichen Robustheit und seines markanten Aussehens ist er ein beliebtes Element in Zier- und naturnahen Pflanzungen.

Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger Standort, an dem sich die intensivste Färbung der Triebe zeigt. Leichte Beschattung wird vertragen, die Färbung ist dann jedoch weniger kräftig. Der Standort sollte luftig, trocken bis mäßig feucht und ohne dauerhafte winterliche Belastung durch nassen Schnee sein. Der Boden sollte gut durchlässig, sandig-lehmig bis steinig sein, ideal mit einem pH-Wert um 6-7,5, wobei der Wacholder auch magerere sowie leicht saure oder schwach alkalische Bedingungen verträgt. Die Pflanzung erfolgt von März bis November mit Containerpflanzen. In schweren Böden helfen eine Drainageschicht aus Kies und eine teilweise Auflockerung mit Sand. Nach der Pflanzung wird bis zur Durchwurzelung regelmäßig gegossen, später verträgt die Pflanze Trockenheit gut und benötigt Wasser nur bei länger anhaltender Sommerhitze. Die Düngung fällt gering aus, in der Regel genügt eine einmalige Gabe Nadelgehölzdünger mit niedrigem Stickstoffgehalt im Frühjahr. Die Bodenoberfläche kann mit Kies gemulcht werden, was eine schöne Nadelfärbung fördert und Unkraut unterdrückt. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, lediglich trockene oder beschädigte Zweige werden im Frühjahr entfernt. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -28 °C, sodass die Pflanze auch in höheren Lagen problemlos überwintert. An staunassen Stellen kann Wurzelfäule auftreten, in zu dichten Pflanzungen können Pilzkrankheiten an den Trieben erscheinen. Für einen bodendeckenden Effekt werden etwa 2-3 Pflanzen pro 1 m² verwendet, bei Gruppenpflanzungen mit anderen Gehölzen empfehlen sich Abstände von etwa 0,8-1 m.

Autor: Jana | Revision: 28.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 10-20
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Juniperus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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