Gemeiner Wacholder 'Repanda' Juniperus communis 'Repanda'

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Ein niedriger, immergrüner Teppich bedeckt zuverlässig den Boden und befestigt selbst sonnige Hänge. 'Repanda' ist eine bodendeckende Sorte des Gewöhnlichen Wacholders mit dichten, dunkelgrünen bis graugrünen Nadeln und horizontal wachsenden Trieben. Nach 10 Jahren erreicht er eine Höhe von etwa 20–30 cm und eine Breite von 1,5–2,5 m. Im Winter kann sich das Laub leicht bronzefarben verfärben. Er eignet sich ideal für Steingärten, Heidegärten, Kiesbeete sowie für größere Flächen. Nach dem Anwurzeln verträgt er Trockenheit, Wind sowie nährstoffarme Böden sehr gut und benötigt keinen regelmäßigen Formschnitt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Gemeiner Wacholder 'Repanda' - ein immergrüner, bodendeckender Kultivar irischer Herkunft, der von Maurice Prichard in den Riversley Nurseries entdeckt und 1934 von der Baumschule M. Koster & Sons in Boskoop, Niederlande, auf den Markt gebracht wurde. Er wächst niedrig, breit und kriechend, wobei sich die einzelnen Triebe leicht heben und wie Dachziegel überlappen. Er bildet einen dichten Teppich, der sich gut an das Gelände anpasst und nach und nach den freien Boden bedeckt. Nach 10 Jahren erreicht er eine Höhe von etwa 20–30 cm und eine Breite von 1,5–2,5 m; im Alter kann die Breite etwa 2 m oder mehr betragen. Die Zweige sind dünn, elastisch und dicht angeordnet. Die Nadeln wachsen in Dreiergruppen in Quirlen, sind etwa 5–10 mm lang, grün bis dunkelgrün, auf der Oberseite mit einem helleren Streifen versehen und fühlen sich weicher an als bei vielen anderen Wacholdern. Im Winter erhält das Laub einen bronzenen bis bronzegrünen Farbton, im Frühjahr kehrt es zu einem satten Grün zurück. Der Kultivar eignet sich hervorragend als bodendeckendes Gehölz für Hänge, Böschungen, Trockenmauern, Steingärten, Heidegärten, Kiesbeete sowie für größere Flächen, wo er das Unkrautwachstum begrenzt und die Bodenoberfläche vor Erosion schützt. An den Rändern von Terrassen, Mauern und Hochbeeten können die Zweige sanft über die Kante hängen und so die Gliederung der Oberfläche betonen. Er kommt auch in Kübeln oder als pflegeleichte, immergrüne Füllung zwischen Steinen und anderen niedrigen Koniferen zur Geltung.

Gewöhnlicher Wacholder ist ein immergrüner, langsam wachsender Nadelbaum, der zu unseren heimischen Gehölzen gehört und fast in ganz Europa verbreitet ist. In der Natur kommt er je nach Standortbedingungen und Sorte in Form von aufrechten Sträuchern, kleineren Bäumen oder ausgebreiteten Sträuchern vor. Er wird nicht nur als Zierpflanze geschätzt, sondern auch für seine aromatischen Früchte – sogenannte Wacholderbeeren –, die sowohl in der Küche als auch in der Heilkunde verwendet werden. Er erreicht normalerweise eine Höhe von 2 bis 5 Metern, es gibt aber auch Zwerg- oder Kriechformen. Er hat nadelförmige, stachelige Nadeln von 1–2 cm Länge, oft silbrig bereift, die in dreizähligen Quirlen wachsen. Ein charakteristischer Schmuck sind die blau-schwarzen, runden Früchte – Wacholderbeeren, die erst im zweiten Jahr reifen und für ihren Duft und ihre Verwendung, z. B. bei der Gin-Herstellung, bekannt sind. Dank seiner natürlichen Widerstandsfähigkeit, seines markanten Aussehens und seiner nützlichen Früchte ist er ein beliebtes Element in Zier- und naturnahen Pflanzungen.

Kultivierung: Der Wacholder ist nicht anspruchsvoll in der Pflege, es muss jedoch ein durchlässiger Boden ohne Staunässe im Winter gewährleistet sein. Er gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort, verträgt aber auch Halbschatten. Im Schatten wird er lichter und verliert seinen blauen Farbton. Geeignet sind lehmig-sandige bis steinige Substrate mit Drainage, ein pH-Wert von etwa 5,5–8,0, auch kalkhaltige Böden werden gut vertragen. Im ersten Jahr nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen entscheidend, nach dem Einwurzeln ist er sehr trockenheitsresistent und verträgt Wind und städtische Umgebungen. Gedüngt wird üblicherweise mit einer mäßigen Frühlingsdosis für Nadelgehölze; zu viel Stickstoff führt zu weicheren Zuwächsen. Ein Rückschnitt ist meist nicht notwendig, eventuelle Korrekturen werden Ende des Winters oder im frühen Frühjahr durch Entfernen beschädigter Triebe vorgenommen. In Gebieten mit schwerem, nassem Schnee bewährt sich das winterliche Zusammenbinden der Krone, damit sich die Äste nicht öffnen. Containerpflanzen werden je nach Wetter von März bis November gepflanzt, in Töpfen wird empfohlen, den Wurzelballen vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Frosthärte ausgewachsener Pflanzen wird mit etwa -28 bis -34 °C angegeben. Die jährlichen Zuwächse bewegen sich oft um 10–20 cm, im ausgewachsenen Zustand können im Garten etwa 3–5 m Höhe und 0,6–1,0 m Breite erwartet werden. Bei der Pflanzung in Reihen wird ein Abstand von etwa 0,6–0,8 m eingehalten, für Solitärpflanzen und Gruppen 0,8–1,2 m. An Krankheiten und Schädlingen können Spinnmilben, Schildläuse und Rostpilze der Gattung Gymnosporangium auftreten, daher lohnt es sich, die Pflanzen luftig zu halten und nicht zu übergießen.

Autor: Kristýna | Revision: 08.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Wacholder (Juniperus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter C3 - 3 Liter
Form und Höhe: Höhe 30 - 40 cm

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