Granatapfel 'Mollar de Elche' Punica granatum 'Mollar de Elche'

Artikelnummer: 73338
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Der Granatapfel 'Mollar de Elche' ist für große Süße und weiche, essbare Kerne bekannt. Süße Früchte von 300–480 g mit weichen Kernen, Ernte Ende September bis Oktober. Punica granatum 'Mollar de Elche' ist eine spanische Sorte, die für ihre saftigen Samenmäntel und gut essbaren Kerne geschätzt wird. Die Schale färbt sich je nach Sonneneinstrahlung von Cremegelb über Rosa bis Rot. Die Pflanze ist selbstfruchtbar, mit einer weiteren Sorte als Befruchter fällt der Ertrag jedoch häufig höher aus. Unter mitteleuropäischen Bedingungen eignet sie sich für einen warmen, sonnigen Standort oder für die Kultur im Kübel.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Granatapfel 'Mollar de Elche'  - traditionelle spanische Sorte aus der Gegend von Elche in der Provinz Alicante, für die sogar die geschützte Ursprungsbezeichnung „Granada de Elche“ geschaffen wurde. Sie zeichnet sich durch hohe Saftigkeit, süßen Geschmack und weiche, gut essbare Kerne aus und eignet sich daher vor allem für den Frischverzehr. Die Pflanze wächst als laubabwerfender Strauch bis kleiner mehrstämmiger Baum, ausgewachsen meist 3–4 m hoch und 2,5–3,5 m breit, durch Rückschnitt lässt sie sich kompakter halten. Die Triebe können leicht dornig sein, die Blätter sind schmal und glänzend grün. Die glockenförmigen Blüten sind orangerot und erscheinen meist im Juni und Juli, unter guten Bedingungen folgen vereinzelt weitere Blüten im Sommer. Die Früchte sind groß, üblicherweise 300–480 g schwer, die Schale färbt sich je nach Sonneneinstrahlung von Cremegelb über Rosa bis zu dunklerem Rot. Die Samenmäntel sind süß, wenig adstringierend und liefern auf natürliche Weise Vitamin C, Kalium und Polyphenole. Die Verwendung reicht von frischen Kernen in Salaten und Desserts über Säfte bis zu Sirupen und Soßen. Die Sorte ist selbstfruchtbar, beim Anbau zusammen mit einer anderen Granatapfelsorte verbessern sich jedoch häufig Fruchtansatz und Regelmäßigkeit des Ertrags.

Anbau: Benötigt wird ein sonniger, geschützter Standort mit ausreichend Licht. Bevorzugt werden gut durchlässige, humose Böden mit leicht saurer bis neutraler Reaktion, ideal ist ein nährstoffreiches Substrat, das jedoch nicht vernässt sein darf. Die Düngung erfolgt regelmäßig während der Vegetationsperiode, empfehlenswert ist eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngern mit erhöhtem Kaliumanteil zur Förderung von Blüte und Fruchtbildung. Gegossen wird regelmäßig, vor allem bei Trockenheit, wobei der Boden feucht, aber nicht nass bleiben sollte. Bei mehreren Pflanzen empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2–3 Metern, damit die Krone genügend Raum zur Entwicklung hat. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr vor dem Austrieb, dabei werden trockene, beschädigte und sich kreuzende Äste entfernt, zugleich lässt sich die Kronenform gestalten. Die Pflanze ist nicht vollständig winterhart, in kühleren Lagen empfiehlt sich ein Winterschutz oder die Kultur im Kübel, der an einen geschützten Ort gebracht werden kann. Im Winter benötigt sie eine Ruhephase bei Temperaturen von höchstens 6 °C und mindestens -10 °C. Damit der Granatapfel fruchtet, muss er sein Laub abwerfen. In den ersten drei Jahren ist die Pflanze als Kübelpflanze zu halten, sobald sie kräftiger geworden ist, kann sie ins Freiland ausgepflanzt werden, jedoch an einen geschützten, warmen Standort. Eine wurzelnackte Pflanze ist nach der Pflanzung auf 30 cm einzukürzen.

Autor: Kristýna | Revision: 16.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
EAN: 2284900152221
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütenfarbe: Rot
Blütezeit: Juni, Juli
Ernte-/Reifedatum: September, Oktober
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Punica B: CZ-4282 C: 26/FP/0051 D: GR

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