Grannen-Kiefer 'Colorado' Pinus aristata 'Colorado'

Artikelnummer: 133351
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Diese Zwergform wurde durch Auslese aus einem von Natur aus langlebigen Baum gewonnen. Sie eignet sich für kleinere Gärten und Steingärten. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wächst sie sehr langsam, der jährliche Zuwachs beträgt nur wenige Zentimeter. Nach Jahren erreicht sie etwa 1,5 m Höhe und 1,2 m Breite, mit dichter, breit kegelförmiger bis strauchartiger Krone. Die kurzen Zweige tragen Büschel aus fünf 3–4 cm langen Nadeln, graugrün bis blaugrün mit hellen Streifen und Harztröpfchen, die der Benadelung ein zart silbriges Aussehen verleihen. Die immergrüne Pflanze sorgt ganzjährig für Struktur in Kies- und Heidepflanzungen, gemischten Beeten und Gefäßen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Grannen-Kiefer 'Colorado' - aus einem von Natur aus langlebigen Baum wurde durch Auslese eine Zwergform gewonnen, die in kleineren Gärten und Steingärten zur Geltung kommt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wächst sie sehr langsam, der jährliche Zuwachs bewegt sich nur im Bereich weniger Zentimeter. Nach vielen Jahren erreicht das Bäumchen etwa 1,5 m Höhe und 1,2 m Breite, mit dichter, breit kegelförmiger bis unregelmäßig strauchartiger Krone. Die Zweige sind kurz, reich verzweigt und tragen Büschel aus fünf Nadeln von etwa 3–4 cm Länge. Die Nadeln sind graugrün bis blaugrün gefärbt, mit hellen Streifen und winzigen Harztröpfchen, die der Benadelung ein zart silbriges, „bestäubtes“ Aussehen verleihen. Die Pflanze ist immergrün und bietet ganzjährig Struktur und Farbe in Kies- und Heidepflanzungen, im Vordergrund gemischter Beete sowie als Solitär im Gefäß. Die Blüte im Frühjahr ist meist unscheinbar, später erscheinen kleinere, braune Zapfen, die die winterliche Silhouette der Krone ergänzen. In der Gestaltung lässt sie sich gut mit kleinen Wacholdern, Zwergkiefern, horstbildenden Gräsern oder trockenheitsliebenden Stauden kombinieren.

Grannen-Kiefer - mitunter auch Borstenkiefer genannt, ist eine außergewöhnlich interessante Art aus dem Westen Nordamerikas, die vor allem für ihre extreme Langlebigkeit und das ungewöhnliche Aussehen ihrer Nadeln bekannt ist. In der Natur wächst sie in hohen Gebirgslagen, wo sie unter extremen Bedingungen überdauert, und im Garten wird sie als langsam wachsendes, dekoratives Gehölz mit ausgeprägtem Charakter geschätzt. Die Grannen-Kiefer wächst sehr langsam und bildet eine dichte, kegelförmige bis unregelmäßig ausladende Krone. In Kultur erreicht sie je nach Standort und Alter meist eine Höhe von etwa 2–5 Metern. Die Nadeln sind kurz (2,5–4 cm), steif, stehen in Büscheln zu fünf und sind blaugrün bis graugrün. Charakteristisch sind weiße Harzflecken auf den Nadeln, die ihnen ein „verschneites“ Aussehen verleihen. Dank ihres natürlich bizarren Erscheinungsbildes, des kompakten Wuchses und des langsamen Zuwachses ist sie ideal für Steingärten, Sukkulentengärten, Heidegärten, Trockenmauern oder als Solitär-Nadelgehölz in Steppen- und modernen Pflanzungen. Sie eignet sich auch für Sammler seltener Gehölze und Liebhaber naturnaher Gärten. Mit ihrem Erscheinungsbild zieht sie die Blicke auf sich und bringt eine originelle, langlebige Struktur in die Pflanzung.

Anbau: Die beste Färbung und Dichte der Nadeln zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Wasserversorgung während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrskerzen im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher winterliches Austrocknen und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Nikol | Revision: 27.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900484506
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 140-160
Blattfarbe: Grün, Blau
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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