Grannen-Kiefer 'Silver Shaker' Pinus aristata 'Silver Shaker'
Artikelnummer: 9999188 128140 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Grannen-Kiefer 'Silver Shaker' - Zwergsorte einer Gebirgsart, die von trockenen, steinigen Hängen im Westen Nordamerikas stammt. Aus dem von Natur aus langlebigen Baum wurde durch Auslese eine Miniaturform gewonnen, die in der Gartengestaltung vor allem in kleineren Gärten, Steingärten und Heidegärten Verwendung findet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen wächst sie sehr langsam, der jährliche Zuwachs liegt meist im einstelligen Zentimeterbereich. Nach zehn Jahren bildet sich ein etwa 0,5–0,8 m hoher Strauch, im Alter in der Regel 1–1,2 m hoch und ähnlich breit. Der Wuchs ist in der Jugend eher flachkugelig, später breit kegelförmig bis leicht unregelmäßig ausgebreitet, mit kurzen, festen und reich verzweigten Ästen. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind etwa 2–3 cm lang und in der Färbung von Graugrün bis Blaugrün. Auf der Nadeloberfläche bilden sich kleine Tröpfchen eingetrockneten Harzes, die den für die Grannen-Kiefer typischen, fein silbrigen, „bestäubten“ Effekt erzeugen und der Krone ein leicht verschleiertes Aussehen verleihen. Die Pflanze ist immergrün und bringt ganzjährig ausdrucksstarke Struktur und Farbe in den Garten. Die männlichen und weiblichen Blütenstände im Frühjahr sind unauffällig, später erscheinen kleinere, braune, etwa 4–6 cm lange Zapfen, die die winterliche Silhouette ergänzen. Dank des kompakten Wuchses eignet sich 'Silver Shaker' als Solitär im Vordergrund von Beeten, für Steingärten, Heidegärten und größere Pflanzgefäße, wo sie sich gut mit Heide, Zwerg-Wacholder, kleinen Rhododendren, horstbildenden Gräsern oder trockenheitsliebenden Stauden kombinieren lässt.
Grannen-Kiefer - mitunter auch Borstenzapfen-Kiefer genannt, ist eine außergewöhnlich interessante Art aus dem Westen Nordamerikas, bekannt vor allem für ihre extreme Langlebigkeit und das ungewöhnliche Aussehen ihrer Nadeln. In der Natur wächst sie in hohen Gebirgslagen, wo sie unter extremen Bedingungen überdauert, im Garten wird sie als langsam wachsendes, dekoratives Gehölz mit ausgeprägtem Charakter geschätzt. Die Grannen-Kiefer wächst sehr langsam und bildet eine dichte, kegelförmige bis unregelmäßig ausgebreitete Krone. In Kultur erreicht sie je nach Standort und Alter meist eine Höhe von etwa 2–5 Metern. Die Nadeln sind kurz (2,5–4 cm), steif, stehen zu fünft in Büscheln und sind blaugrün bis graugrün. Charakteristisch sind weiße Harzpünktchen auf den Nadeln, die ihnen ein „verschneites“ Aussehen verleihen. Dank ihres natürlich bizarren Aussehens, des kompakten Wuchses und des langsamen Zuwachses ist sie ideal für Steingärten, Sukkulentengärten, Heidegärten, Trockenmauern oder als Solitär-Nadelgehölz in Steppen- und modernen Pflanzungen. Ebenso eignet sie sich für Sammler seltener Gehölze und Liebhaber naturnah gestalteter Gärten. Mit ihrem Erscheinungsbild zieht sie die Blicke auf sich und bringt eine originelle, langlebige Struktur in jede Pflanzung.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt jedoch lockerer aus. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Nikol | Revision: 27.11.2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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