Großfrüchtige Kornelkirsche 'Alosza' Cornus mas 'Alosza'
Artikelnummer: 87152Produktdetailbeschreibung
Großfrüchtige Kornelkirsche 'Alosza' - eine sehr geschätzte frühe Sorte der Kornelkirsche. Sie stammt aus der ukrainischen Züchtungsschule und zählt zu den gefragtesten gelbfrüchtigen Auslesen für den Frischverzehr und die Verarbeitung. Sie wächst als vitaler, ausladender Strauch oder kleiner Baum und erreicht im Alter eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern. Kennzeichnend sind eine sehr gute Frosthärte und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Krankheiten. Damit ist die Sorte ideal für den ökologischen Anbau ohne chemischen Pflanzenschutz. Die Blätter sind sattgrün, oval und deutlich geädert. Sie bilden ein dichtes, gesundes Laub, das sich im Herbst in warme gelbbraune Töne färbt. Als einer der ersten Frühlingsboten öffnet die Sorte bereits im März eine Fülle kleiner gelber Blüten an den kahlen Zweigen, die für die ersten Bienen eine unverzichtbare Nahrungsquelle sind. Der größte Vorzug sind die außergewöhnlichen Früchte, die sehr früh reifen, oft schon in der ersten Augusthälfte. Sie sind groß, wiegen etwa 5 Gramm, haben eine charakteristische Birnenform und eine einzigartige leuchtend gelbe Farbe, die in voller Reife fast durchscheinend wirkt. Der Geschmack ist hervorragend, süßsäuerlich, mit feinem Aroma und einem hohen Gehalt an Vitamin C. Im Unterschied zu den üblichen roten Früchten wirkt diese gelbfrüchtige Sorte im Garten sehr exotisch, und die Früchte fallen am Strauch deutlich ins Auge. Die Sorte bewährt sich vor allem in Nutzgärten und Obstanlagen als zuverlässiger und reichtragender Lieferant von besonderem Obst. Dank ihres Erscheinungsbildes eignet sie sich aber ebenso für Zierpflanzungen oder als Bestandteil essbarer Hecken.
Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz und in der Blüte vollständig frosthart. Der Anbau gelingt bis in Höhenlagen von 600 m. Kalte Lagen, vor allem solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Beschattung oder Halbschatten verträgt sie nicht. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauches werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei einem veredelten Bäumchen lässt sich eine Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) auf ähnliche Weise wie bei Kern- oder Steinobst aufbauen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) als auch chronischen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln und Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen verwenden. Aus Blättern, Blüten und Früchten hergestellte Heilmittel können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen angewendet werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte der Kornelkirsche auch viel Säure und Pektin, die das Gelieren begünstigen. So wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten folgerichtig für Marmeladen, Gelees und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln muss meist ausreichend Zucker zugegeben werden.
Autor: Kamila | Revision: 25. 2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kornelkirsche |
|---|---|
| EAN: | 2284900193910 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 400 und mehr, 300 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Marsch |
| Fruchtfarbe: | Bernstein |
| Ernte-/Reifedatum: | August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL |
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