Großfrüchtige Kornelkirsche 'Basia' - Container Cornus mas 'Basia'

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Attraktive Kornelkirschen-Sorte, geschätzt für große, schmackhafte Früchte. Die polnische großfrüchtige Sorte Großfrüchtige Kornelkirsche 'Basia' stammt aus dem Arboretum Bolestraszyce und wächst als dichter, breit kegelförmiger Strauch oder kleiner Baum, meist 3–5 m × 3–4 m. Im März und April blüht sie vor dem Laubaustrieb mit gelben Blütenbüscheln, die früh Pollen und Nektar bieten. Die Früchte reifen von Ende August bis September, sind dunkelrot bis kirschrot, oval bis birnenförmig und 3–6 g schwer. Nach dem Weichwerden werden sie süßer und eignen sich dank ihres Pektingehalts für Marmeladen, Gelees und Sirupe. Sie enthalten Vitamin C und Anthocyane und werden auch zu Säften und Likören verarbeitet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Basia' - eine attraktive Kornelkirschen-Sorte, die für ihre großen und schmackhaften Früchte beliebt ist. Die polnische großfrüchtige Sorte 'Basia' wurde im Arboretum Bolestraszyce selektiert und wächst im Garten als dichter, breit kegelförmiger Strauch oder kleiner Baum. Ausgewachsen erreicht sie meist 3–5 m Höhe und 3–4 m Breite. Noch vor dem Laubaustrieb, meist im März und April, erscheinen an kurzen Zweigen Büschel kleiner gelber Blüten, die frühen Pollen und Nektar liefern. Die Früchte reifen von Ende August bis September, sind dunkelrot bis kirschrot, oval bis birnenförmig und wiegen bei großfrüchtigen Auslesen üblicherweise etwa 3–6 g. Bei vollständiger Weichreife tritt die Süße deutlicher hervor und die herbe Note mildert sich ab. Dank des Pektingehalts eignen sie sich hervorragend für Marmeladen, Gelees und Sirupe, die kräftige Farbe kommt auch in gemischten Konfitüren zur Geltung. Kornelkirschen sind eine Quelle von Vitamin C und Polyphenolen einschließlich Anthocyanen und werden daher traditionell auch zu Säften und Likören verarbeitet. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis eiförmig, im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst gelb bis orange. Die Früchte reifen oft nicht alle gleichzeitig, deshalb erfolgt die Ernte schrittweise in mehreren Durchgängen oder durch Abschütteln auf ein Tuch, sobald sich die Früchte leicht lösen.

Anbau: Nach ihren Ansprüchen zählt die Kornelkirsche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen bis schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist in Holz und Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Schatten und Halbschatten verträgt sie ebenfalls nicht. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines Hochstamms lässt sich eine Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sich von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die heilende Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen nutzen. Heilmittel aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin findet eingedickter Saft auch bei Hauterkrankungen Anwendung. Das Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl dienen der Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit getrocknetem, gemahlenem Fruchtfleisch wird zudem gegrilltes Fleisch vom Spieß bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich ähnlich wie aus Hagebutten ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Stoffen enthalten die Früchte auch viel Säure und Pektin, die die Geliereigenschaften beeinflussen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe erforderlich.

Autor: Nikol | Revision: 18.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900433306
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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