Großfrüchtige Kornelkirsche 'Bolestraszycki' - Container Cornus mas 'Bolestraszycki'

Artikelnummer: 99843
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Polnische großfrüchtige Sorte aus dem Arboretum Bolestraszyce. Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Bolestraszycki' wächst als dichter Strauch oder kleiner Baum, meist 3–5 m × 3–4 m. Die Blätter sind gegenständig, 4–10 cm lang, im Sommer sattgrün, im Herbst gelb bis orange. Die Blüte erscheint vor dem Laubaustrieb im März und April mit kleinen gelben Blüten in Büscheln, die ausgesprochen bienenfreundlich sind. Die Früchte reifen von Ende August bis in die erste Septemberhälfte, sind birnenförmig, glänzend, dunkelrot bis weichselrot und wiegen meist 3–5 g. Der Geschmack ist süßsäuerlich, nach dem Weichwerden voller. Sie enthalten Vitamin C, Anthocyane und Pektine und gelieren gut. Sie eignen sich für Konfitüren, Gelees, Sirupe und Liköre.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Bolestraszycki' - polnische großfrüchtige Sorte, ausgelesen im Arboretum Bolestraszyce. Sie wächst als dichter, breit kegelförmiger Strauch oder kleiner Baum, meist 3–5 m hoch und 3–4 m breit. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch bis eiförmig, 4–10 cm lang, im Sommer sattgrün und färben sich im Herbst in gelbe bis orangefarbene Töne. Noch vor dem Laubaustrieb, meist im März und April, erscheinen an kurzen Zweigen kleine gelbe Blüten in Büscheln. Die Blüte ist ausgesprochen bienenfreundlich und wirkt im Garten wie „goldener Staub“ auf den kahlen Zweigen. Die Früchte reifen von Ende August bis in die erste Septemberhälfte und sind birnenförmig, glänzend, dunkelrot bis weichselrot, meist etwa 3–5 g schwer, bei guter Nährstoffversorgung auch mehr. Reife Kornelkirschen haften relativ fest an den Zweigen, die Ernte erfolgt daher häufig in mehreren Durchgängen durch Abschütteln auf eine Plane. Im Geschmack verbindet sich Süße mit einer ausgeprägteren Säure, nach dem vollständigen Weichwerden ist das Aroma voller und weniger herb. Die Früchte enthalten Vitamin C, organische Säuren, Anthocyane und Pektine, dank derer sie gut gelieren. In der Küche werden sie frisch, getrocknet und tiefgefroren verwendet, traditionell für Konfitüren, Gelees, Sirupe und Liköre und dank ihrer Farbe auch zum Abschmecken und Färben von gemischtem Eingemachtem.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich auch bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist in Holz und Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kühle Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Schatten und Halbschatten verträgt sie nicht. Vor allem nach der Pflanzung, während des Aufbaus der Erziehungsform, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung als Strauch werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines Hochstamms lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst aufbauen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) als auch chronischen. Die heilsame Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen nutzen. Aus Blättern, Blüten und Früchten hergestellte Heilmittel können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden. Frischer, eingedickter Saft aus den Früchten wird bei der Behandlung von Diabetes verwendet. Der eingedickte Saft kommt in der traditionellen Medizin auch bei Hauterkrankungen zum Einsatz. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wildgerichten. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich ähnlich wie aus Hagebutten ein schmackhafter Tee zubereiten. Aus den Früchten wird außerdem ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Die Früchte können in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und Phenolverbindungen enthalten Kornelkirschen auch reichlich Säuren und Pektin, die das Gelierverhalten beeinflussen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten zur Herstellung von Konfitüre, Gelee und Kompott genutzt. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe erforderlich.

Autor: Nikol | Revision: 18.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900215643
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 500 und mehr
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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