Großfrüchtige Kornelkirsche 'Flava' - Container Cornus mas 'Flava'

Artikelnummer: 135144
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Frühe gelbfrüchtige Sorte mit fein fruchtigem Aroma, auch für höhere Lagen geeignet. Die Großfrüchtige Kornelkirsche blüht sehr früh, meist im März, mit kleinen gelben Blüten und trägt im Sommer essbare Kornelkirschen, die nach dem Weichwerden süßer werden. 'Flava' besticht durch die gelbe Farbe der Früchte und ihre vielseitige Verwendung vom Frischverzehr bis zu Konfitüren und Säften. Sie wächst als Strauch oder kleiner Baum von etwa 3 m Höhe, ist schnittverträglich und gedeiht in durchlässigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Im Garten eignet sie sich auch als anspruchsloser Bestandteil einer Naschpflanzung. Die Früchte werden frisch sowie für Sirupe, Konfitüren und Fruchtsoßen verwendet.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Flava'  - stammt aus Südosteuropa und Kleinasien und wird in Gärten als langlebiger Obststrauch sowie als Ziergehölz wegen der sehr frühen Blüte an den kahlen Zweigen kultiviert. Die Sorte 'Flava' zählt zu den gelbfrüchtigen Selektionen, deren ovale bis eiförmige Steinfrüchte sich im Sommer bernsteingelb färben. Die Blüten erscheinen in der Regel von März bis April, sind klein, kräftig gelb und werden von Bienen reichlich beflogen, sodass die Kornelkirsche im Vorfrühling eine wertvolle Pollenquelle darstellt. Die Blätter sind elliptisch, im Sommer mittelgrün und färben sich im Herbst häufig in rote bis purpurne Töne. Die Früchte reifen meist von Ende August bis September und entwickeln nach dem Weichwerden einen volleren süßsäuerlichen Geschmack mit feinem Fruchtaroma, bei dieser Sorte wird oft eine Ananasnote beschrieben. Die Kornelkirschen eignen sich zum Frischverzehr, für Kompott, Konfitüren, Säfte und Fruchtsoßen. Sie enthalten von Natur aus Vitamin C, organische Säuren und Pektine, was beim häuslichen Andicken von Eingemachtem praktisch ist. Für einen sichereren Fruchtansatz bewährt sich die Pflanzung von mindestens zwei verschiedenen Kornelkirschen-Sorten in Reichweite der Bestäuber, beispielsweise in Kombination mit 'Jantarnyj' oder 'Nieżnyj'.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten sagen ihr neutrale oder schwach alkalische Böden sowie sonnige, offene Lagen an Süd-, Südost- und Südwesthängen zu. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich auch bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Lediglich während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte voll frosthart. Der Anbau gelingt bis in Höhenlagen von 600 m. Kalte Lagen, vor allem Standorte mit häufigem Nebel, sagen ihr weniger zu. Starke Beschattung verträgt sie nicht. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung als Strauch werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Bei der Pflanzung als Hochstamm lässt sich die Krone mit oder ohne Mittelast (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten von Strauch oder Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) als auch chronischen. Die heilende Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte können bei Darmerkrankungen verwendet werden. Aus Blättern, Blüten und Früchten hergestellte Heilmittel lassen sich bei Verdauungsbeschwerden, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen anwenden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin kommt eingedickter Saft auch bei Hauterkrankungen zum Einsatz. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigten Hautgewebes. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden außerdem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch werden zudem Grillspieße bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein beziehungsweise Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche schon seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelees und Kompott genutzt. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zugabe von Zucker erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 18.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900498756
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Fruchtfarbe: Bernstein
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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