Großfrüchtige Kornelkirsche 'Kasanlak' - Container Cornus mas 'Kasanlak'
Artikelnummer: 886333 116839 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Großfrüchtige Kornelkirsche 'Kasanlak' - eine der beliebtesten und ertragreichsten Sorten der Kornelkirsche, die ihren Namen und ihre Herkunft der bulgarischen Stadt Kasanlak verdankt, die für ihren Rosen- und Obstanbau berühmt ist. Sie wächst sehr vital als kräftiger, ausladender Strauch oder mehrstämmiger Baum, der im Alter eine Höhe von 4 bis 5 Metern erreichen kann. Sie gehört zu den sehr langlebigen und anspruchslosen Gehölzen, die im Garten über Jahrzehnte zuverlässig Früchte tragen. Die Blätter sind sattgrün, mit typischem Glanz und deutlicher Aderung, was der Pflanze ein gesundes und dichtes Erscheinungsbild verleiht. Die Sorte ist für ihre frühe Blütezeit bekannt – bereits im März hüllt sich der Strauch in Millionen kleiner gelber Blüten, die zur ersten Nektarweide der Bienen gehören und im Garten einen leuchtenden Frühlingsaspekt bilden. Die Früchte sind ein echter Anziehungspunkt für jeden Gärtner. Sie sind außergewöhnlich groß (durchschnittlich 5 bis 6 Gramm schwer), haben eine längliche, birnen- bis flaschenförmige Gestalt und färben sich in voller Reife satt dunkelrot bis mahagonifarben. Die Reifezeit reicht von Ende August bis Mitte September. Das Fruchtfleisch ist fleischig, saftig und hat einen ausgeprägten, edel süßsäuerlichen Geschmack mit dem typischen Kornelkirschenaroma. Die Sorte zeichnet sich durch hohe und regelmäßige Fruchtbarkeit aus, wobei die Früchte nach der Reife sehr gut am Strauch haften. Die Sorte bewährt sich vor allem in Nutzpflanzungen und Obstanlagen, wo sie wegen des hohen Ertrags und der Fruchtqualität geschätzt wird. Dank ihrer Größe und Struktur eignet sie sich zugleich ideal als Solitär oder als Teil undurchdringlicher, frei wachsender Hecken mit essbaren Früchten. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen Frost, Trockenheit und städtische Luftverschmutzung. Die Früchte eignen sich hervorragend zur vielseitigen Verarbeitung – von Marmeladen und Kompott bis hin zum Trocknen oder zur Zubereitung der bekannten Kornelkirschensoßen zu Fleisch.
Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden, in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich auch bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife benötigt sie mehr Feuchtigkeit, je nach Saison von August bis September. Sie ist im Holz wie in der Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in eine Höhenlage von 600 m möglich. Kalte Lagen, insbesondere Lagen mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Beschattung und Halbschatten verträgt sie nicht. Besonders nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein stärkerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis die Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Baums lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie natürlicherweise in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Verwendbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte können bei Darmerkrankungen verwendet werden. Heilmittel aus Blättern, Blüten und Früchten lassen sich bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen anwenden. Frischer eingedickter Saft aus den Früchten wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. Der eingedickte Saft findet in der traditionellen Medizin auch bei Hauterkrankungen Verwendung. Das Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch interessant ist die Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch vom Spieß bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Aus den Früchten wird außerdem ein schmackhafter Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte auch viel Säure und Pektin, die die Geliereigenschaften beeinflussen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelee und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist reichlich Zucker zuzugeben.
Autor: Kamila | Revision: 25. 2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kornelkirsche |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 400 und mehr, 500 und mehr |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Fruchtfarbe: | Rot |
| Ernte-/Reifedatum: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL |
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