Großfrüchtige Kornelkirsche 'Nikolka' Cornus mas 'Nikolka'

Artikelnummer: 8885309
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Hoch geschätzte frühe Sorte mit attraktivem Aussehen und ausgezeichnetem Geschmack. Der Strauch erreicht eine Höhe von 3–4 m und schmückt den Garten im Februar oder März mit leuchtenden Blüten, die eine wichtige Bienenweide darstellen. Die Frucht ist eine birnenförmige, dunkelrote Steinfrucht. Das saftige Fruchtfleisch mit süßsäuerlicher Note ist reich an Vitamin C, Pektinen und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Die Früchte eignen sich ideal zum Frischverzehr wie auch zur Verarbeitung zu Konfitüren und Sirupen. Dieses robuste Gehölz ist ein schönes und zugleich nützliches Element in jedem Garten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Nikolka' - ist eine hoch geschätzte frühe, großfrüchtige Sorte, die sich dank ihres ästhetisch ansprechenden Aussehens und ihrer hervorragenden Geschmackseigenschaften großer Beliebtheit erfreut. Der Strauch oder kleine Baum erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 3 bis 4 m und eine Breite von etwa 2 bis 3 m. Die Blätter sind breit elliptisch, frischgrün und färben sich im Herbst in Gelb- und Orangetöne. Die Blüte setzt sehr früh ein, meist im Februar oder März, noch vor dem Blattaustrieb. Dann erscheinen an den Zweigen dichte Dolden leuchtend gelber Blüten, die eine bedeutende Nahrungsquelle für Bienen sind, zu einer Zeit, in der die meisten anderen Pflanzen erst mit dem Wachstum beginnen. Die Frucht ist eine mittelgroße, charakteristisch birnenförmige, dunkelrote Steinfrucht mit glänzender Oberfläche. Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, süß mit ausgewogener säuerlicher Note, sodass die Früchte direkt vom Strauch verzehrt werden können. Die Früchte sind reich an Vitamin C, Vitamin P, organischen Säuren, Pektinen und Anthocyanen, die das Immunsystem stärken und sich günstig auf die Gefäßwände auswirken. Traditionell werden daraus Kornelkirschenkonfitüren, Sirupe, Kompotte und Brände hergestellt, wobei die Früchte ihre wertvollen Inhaltsstoffe auch nach dem Erhitzen behalten.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt aufgrund ihrer Ansprüche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Sie verträgt auch trockenere Bedingungen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte vollständig frosthart. Der Anbau gelingt bis in Höhenlagen von 600 m. Kühle Lagen, vor allem solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Auch Schatten und Halbschatten verträgt sie nicht. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein stärkerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Bäumchens lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst aufbauen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs bzw. der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln und Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber verwendet. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen einsetzen. Heilmittel aus Blättern, Blüten und Früchten finden Anwendung bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- und Nierenerkrankungen. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient eingedickter Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Das Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. Im Südwesten Europas werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden auch durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich ähnlich wie aus Hagebutten ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein schmackhafter, vitaminreicher Sirup hergestellt. Die Früchte können in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten Kornelkirschen auch reichlich Säuren und Pektin, die die Gelierfähigkeit beeinflussen. Daher wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten zur Herstellung von Marmeladen, Gelees und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln muss meist ausreichend Zucker zugegeben werden.

Autor: Nikol | Revision: 16.7.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900415456
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: August, September
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen oder Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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