Großfrüchtige Kornelkirsche 'Raciborski' - Container Cornus mas 'Raciborski'

Artikelnummer: 87148
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Große, dunkel kirschrote Kornelkirschen ab September, für Frischverzehr und Einmachgläser. Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Raciborski' (Cornus mas) ist eine Sorte mit länglichen Früchten von etwa 3–3,5 g und einem ausgewogenen süß-säuerlichen Geschmack. Ausgewachsen bildet sie einen Strauch oder kleineren Baum von etwa 3–5 m Höhe und 2,5–4 m Breite. Im Frühjahr blüht sie bereits vor dem Laubaustrieb gelb. In der Reihe hat sich ein Pflanzabstand von etwa 1–1,5 m bewährt. Standort sonnig bis lichter Halbschatten, pH 6,5–7,8, Frosthärte bis etwa -30 °C. Kornelkirschen enthalten von Natur aus Vitamin C, organische Säuren und Pektine und sind daher auch zum Einkochen sehr gefragt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Raciborski' - ein langlebiges Obstgehölz, ursprünglich beheimatet in Süd- und Mitteleuropa sowie in Westasien. In der Natur wächst die Kornelkirsche an lichten Waldrändern und buschigen Hängen, häufig auf kalkhaltigem Untergrund. Die Sorte 'Raciborski' ist eine großfrüchtige polnische Auslese, benannt zu Ehren des Botanikers Marian Raciborski. Sie wächst langsam bis mäßig schnell zu einem dichten, breit ausladenden Strauch oder kleineren Baum heran, in der Regel 3–5 m hoch und 2,5–4 m breit. Im März bis April erscheinen an den kahlen Zweigen gelbe, doldenartige Blütenstände, die eine wichtige frühe Nektar- und Pollenquelle für Bienen darstellen. Die Blätter sind elliptisch, oberseits glänzend grün und färben sich im Herbst gelborange bis rötlich. Die Früchte sind längliche, dunkel kirschrote Steinfrüchte, meist 3–3,5 g schwer, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Zucker und Säure. Sie reifen ab der ersten Septemberhälfte. In der Küche lassen sie sich frisch wie auch gegart verwenden, behalten im Kompott gut ihre Form und eignen sich für Konfitüren, Säfte und Ansatzliköre. Kornelkirschen enthalten von Natur aus Vitamin C, organische Säuren und Pektine und sind daher auch zum Einkochen sehr gefragt.

Anbau: Nach ihren Ansprüchen zählt die Kornelkirsche zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie auf neutralen oder schwach alkalischen Böden in sonnigen, offenen Lagen sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen ausreichend mit Wasser versorgt. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Holz und Blüten sind vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von etwa 600 m möglich. Kühle Lagen, vor allem solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Schattige Standorte verträgt sie nicht. Besonders nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauches werden 3–5 Leitäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Standjahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Bäumchens kann die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst aufgebaut werden. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus reichlich bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauches oder der Krone. In der Volksmedizin werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei Darmproblemen, sowohl akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) als auch chronischen. Die heilende Wirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Genutzt werden können dabei alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen verwenden. Zubereitungen aus Blättern, Blüten und Früchten können bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen angewendet werden. Frischer, eingedickter Fruchtsaft wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hauterkrankungen. Das Fruchtfleisch und das aus den Steinen gewonnene Öl eignen sich zur Pflege und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischtem Kompott mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte lassen sich zudem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar machen. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird auch Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen lässt sich, ähnlich wie aus Hagebutten, ein schmackhafter Tee zubereiten. Ebenso wird aus den Früchten ein aromatischer Sirup mit hohem Vitamingehalt hergestellt. Das Obst kann in Alkohol angesetzt oder zu Wein und Brand verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte der Kornelkirsche auch reichlich Säuren und Pektin, die ihre Geliereigenschaften bestimmen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten zur Herstellung von Marmeladen, Gelees und Kompott verwendet. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist eine ausreichende Zuckerzugabe erforderlich.

Autor: Kristýna | Revision: 18.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: 2284900498725
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr, 500 und mehr
Blütezeit: April, Marsch
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0116 D: PL

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