Großfrüchtige Kornelkirsche 'Schönbrunner Gourmet-Dirndl' Cornus mas 'Schonbrunner Gourmet-Dirndl'

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Die Großfrüchtige Kornelkirsche 'Schönbrunner Gourmet-Dirndl' stammt aus Wien. Die renommierte österreichische Sorte aus Schönbrunn zählt dank ihrer Widerstandsfähigkeit und Fruchtqualität zur absoluten Spitze unter den Kornelkirschen. Ihr größter Vorzug sind außergewöhnlich große, bis 3 cm lange, birnenförmige Früchte mit hohem Zucker- und Vitamin-C-Gehalt. Der Strauch besticht durch seine frühe Blüte im Frühjahr, die eine wichtige Bienenweide darstellt, und durch kompakten, aufrechten Wuchs. Er ist vollständig frosthart bis -30 °C und verträgt Trockenheit sowie kalkhaltige Böden ausgezeichnet. Die Früchte reifen im September, besitzen einen feinen Kern und schmecken ausgeprägt aromatisch und süßsäuerlich. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Großfrüchtige Kornelkirsche 'Schönbrunner Gourmet-Dirndl'  - eine renommierte österreichische Sorte, die im Wiener Schönbrunn wegen ihrer hervorragenden obstbaulichen Eigenschaften selektiert wurde. Der sommergrüne Strauch oder kleinere Baum erreicht ausgewachsen eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Die Pflanze zeichnet sich durch einen kompakten, aufrechten Habitus und elliptische, sattgrüne Blätter aus, die sich im Herbst gelb-orange färben. Sie ist vollständig frosthart bis -30 °C und verträgt Trockenheit sowie kalkhaltige Böden sehr gut. Der wichtigste Nutzen liegt in den außergewöhnlich großen und schmackhaften Früchten. Die Blüte setzt sehr früh ein, oft bereits im März, mit einer Fülle kleiner gelber Blüten am kahlen Holz, die eine wichtige erste Bienenweide bilden. Es entwickeln sich birnenförmige Früchte, die in voller Reife (September) dunkelrot sind und eine Länge von bis zu 3 Zentimetern erreichen. Sie besitzen einen hohen Zuckergehalt, einen hohen Anteil an Vitamin C und einen sehr feinen Kern. Der Geschmack ist süßsäuerlich, voll und deutlich aromatischer als bei Wildformen. Die Sorte ist teilweise selbstfruchtbar, für maximale Erträge empfiehlt sich jedoch die Pflanzung einer anderen Kornelkirschen-Sorte in der Nähe.

Anbau: Die Kornelkirsche zählt nach ihren Ansprüchen zu den wärmeliebenden Obstgehölzen kalkhaltiger Böden. Am besten gedeiht sie in neutralen oder schwach alkalischen Böden, an sonnigen, offenen Standorten sowie an Süd-, Südost- und Südwesthängen. Auch trockenere Bedingungen werden vertragen, da sie tief wurzelt und sich selbst bei ungleichmäßig verteilten Niederschlägen mit Wasser versorgen kann. Nur während der Fruchtreife, je nach Saison von August bis September, benötigt sie mehr Feuchtigkeit. Sie ist im Holz wie in der Blüte vollständig frosthart. Ein erfolgreicher Anbau ist bis in Höhenlagen von 600 m möglich. Kalte Lagen, insbesondere solche mit häufigem Nebel, sagen ihr wenig zu. Beschattung und Halbschatten werden ebenfalls nicht vertragen. Vor allem nach der Pflanzung, in der Phase des Erziehungsschnitts, ist ein kräftigerer Rückschnitt erforderlich. Bei der Pflanzung eines Strauchs werden 3–5 Hauptäste belassen und um etwa ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Dieser Schnitt wird in den ersten drei Anbaujahren wiederholt. Bei der Pflanzung eines veredelten Bäumchens lässt sich die Krone mit oder ohne Mitteltrieb (Hohlkrone) ähnlich wie bei Kern- oder Steinobst erziehen. Da die Kornelkirsche am einjährigen Fruchtholz trägt, das sie von Natur aus in ausreichender Menge bildet, beschränkt sich der Schnitt auf das Auslichten des Strauchs oder der Krone. In der Volksheilkunde werden Kornelkirschen bis heute bei Verdauungsbeschwerden empfohlen, vor allem bei akuten (wie Durchfall und Bauchkrämpfen) wie auch chronischen Darmproblemen. Die Heilwirkung der Früchte ist bereits seit der Antike bekannt. Nutzbar sind in dieser Hinsicht alle Pflanzenteile (Rinde, Wurzeln, Triebe, Früchte). Rinde, Wurzeln oder Triebe wurden beispielsweise gegen Fieber eingesetzt. Die Früchte lassen sich bei Darmerkrankungen verwenden. Aus Blättern, Blüten und Früchten hergestellte Heilmittel finden Anwendung bei Verdauungsproblemen, Blutarmut sowie Leber- oder Nierenerkrankungen. Der frische, eingedickte Saft der Früchte wird bei der Behandlung von Diabetes genutzt. In der traditionellen Medizin dient der eingedickte Saft auch zur Behandlung von Hautkrankheiten. Fruchtfleisch und das aus den Kernen gewonnene Öl eignen sich zur Behandlung und Regeneration geschädigter Hautgewebe. Kornelkirschen lassen sich auch mit anderen, weniger wertvollen Obstarten kombinieren. In Südwesteuropa werden die Früchte gern zu Kompott und Eingemachtem verarbeitet. Kulinarisch reizvoll ist die Verwendung in gemischten Kompotten mit Preiselbeeren und Birnen als Beilage zu Wild. Die Früchte werden außerdem durch Trocknen oder Einfrieren haltbar gemacht. Mit dem getrockneten, gemahlenen Fruchtfleisch wird zudem Grillfleisch bestreut. Aus getrockneten Kornelkirschen bereitet man, ähnlich wie aus Hagebutten, einen schmackhaften Tee zu. Ebenso entsteht aus den Früchten ein wohlschmeckender, vitaminreicher Sirup. Das Obst kann in Alkohol eingelegt oder zu Wein oder Destillat verarbeitet werden. Neben Vitaminen, Anthocyanen und phenolischen Verbindungen enthalten die Früchte reichlich Säuren und Pektin, die ihre Gelierfähigkeit bestimmen. Folgerichtig wird die Kornelkirsche seit Jahrhunderten für Marmeladen, Gelee und Kompott genutzt. Bei der Verarbeitung zu Lebensmitteln ist meist ausreichend Zucker zuzugeben.

Autor: Lucie | Revision: 16.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kornelkirsche
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 300 und mehr
Blütezeit: Marsch
Fruchtfarbe: Rot
Ernte-/Reifedatum: September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0130 D: PL
Plant Passport 2: A: Cornus B: CZ-4282 C: 26/FP/0138 D: CZ

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